Sanierung fertig und 500 Jahr-Jubiläum: Feier in der Vituskirche

Erstellt am 26. Juni 2022 | 05:46
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Jubiläumsfeier: Rudolf Müllner junior, Dechant Benjamin Schweighofer, Bürgermeisterin Karin Gorenzel, Baumeister Karl Müllner, Martin Graf, Erich Graf, Rudolf Müllner senior und Vizebürgermeister Peter Hießberger (von links).
Foto: Hans Pflügl
Bei Gottesdienst in Unterwölbling wurde der Abschluss der Innenrestaurierung gefeiert. Außerdem herrscht Freude, dass es wieder Orgel gibt.

Im Jahr 1522 wurde die Kirche von Unterwölbling geweiht. Heute, 500 Jahre danach, konnten die umfangreichen Sanierungsarbeiten abgeschlossen werden. Grund genug, am Festtag des Heiligen Vitus, dem Patron der Kirche, den Abschluss der Sanierungen mit einem feierlichen Gottesdienst zu begehen. Zudem wurde wieder eine Orgel installiert.

Dechant Benjamin Schweighofer, der den erkrankten Pfarrer Marek Jurkiewicz vertrat, erklärte, dass in den vergangenen 500 Jahren viele Menschen in dieser Kirche ihr Leid geklagt, aber auch die Feste des Kirchenjahres gefeiert haben, um sich so für ihren Alltag zu stärken.

So wie damals stehe Gott auch heute den Mensch in ihren Höhen und Tiefen bei, sagte er. Er wünsche den Bewohnern des Ortes viel Freude, einen bedingungslosen Glauben und auch die Zeit, in dieser Kirche immer wieder mit Gott in Verbindung zu treten.

Zwei Geschenke zum Geburtstag

Zum Abschluss des Festgottesdienstes, der vom Kirchenchor der Pfarre musikalisch gestaltet wurde, erklärte Rudolf Müllner junior vom Pfarrkirchenrat und für die Verwaltung dieser Filialkirche zuständig, dass es zum 500. Geburtstag für diese Kirche gleichsam zwei Geschenke gebe: den Abschluss der Innenrestaurierung, für die er sich bei allen, die daran mitgewirkt haben, herzlich bedanke - besonders bei Restauratorin Martina Petuely.

Zweitens gebe es in der Kirche wieder eine Orgel, für die sich besonders Rudolf Müllner senior stark gemacht habe. Diese stamme aus der Pfarre Blumau und wurde von Martina und Erich Graf in über 300 freiwillig und unentgeltlich geleisteten Arbeitsstunden instandgesetzt, aufgebaut und neu intoniert. Die anfallenden Materialien hat Orgelbaumeister Heftner zur Verfügung gestellt.

Bevor aus aller Munde das große „Te Deum“ erklang, konnte Benjamin Schweighofer Kirche wie Orgel neu segnen.

Zum Anlass dieses Festes wurde auch eine kleine Festschrift mit vielen Fotos über die historisch und kulturell intereressanten „Schätze“ der Kirche herausgegeben. Sie fand bei den Besuchern großen Anklang.