Herzogenburg: Ansturm auf Banken trotz niedriger Zinsen. Vor allem Kinder mit ihren Eltern strömten heuer in die Geldinstitute. Die Direktoren konnten rundum positive Bilanz ziehen.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 04. November 2019 (10:19)
„Schön, dass das Sparbuch bei den Kindern noch immer seinen Wert hat, obwohl die Zinsen im Keller sind“, sagt Wolfgang Keiblinger von der Volksbank, im Bild mit Michaela Fellinger und ihren Töchtern Larissa und Liliane.
Hans Kopitz

Ein überwältigender Erfolg, zumindest in der Stiftsstadt, war der heurige Weltspartag. Die Menschen, vor allem Kinder mit ihren Eltern, stürmten die Banken trotz Winzig-Zinsen, um ihre Sparbüchse zu leeren.

„Die Niedrigzinsen sind schon ein Thema, aber vor allem die Kinder bleiben natürlich bei ihrem Sparbuch“, bestätigt Wolfgang Keiblinger von der Volksbank.

Walter Dörflinger von der Sparkasse staunte: „Es ist sensationell, so einen Weltspartag hatten wir schon lange nicht, denn wir brauchten alleine am Vormittag 800 Mehlspeisen. Das Sparen an und für sich hat sich zwar in den vergangenen Jahren geändert und es wird anders gespart. Der Grundgedanke ist aber noch wie vor vorhanden und wir freuen uns über jeden Besucher, der zu uns kommt.“

„Wir waren sehr zufrieden“, resümiert auch Rudolf Singer von der Raiffeisenbank. „Ich glaube, das Sparen hat viel mit Tradition zu tun, weil es die eigenen Eltern und Großeltern schon gemacht haben und regelmäßig mit dem Sparbuch in die Bank gekommen sind. Der Weltspartag erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit, obwohl man in vielen Familien schon froh ist, wenn am Monatsende ein paar Euro übrig bleiben.“