"Orange the World" und das Hollabrunner Landesklinikum

Die Mitarbeiter in den Landeskliniken tragen ein sichtbares Zeichen, um sich mit Frauen zu solidarisieren, die Opfer von Gewalt sind. "Der erster Schritt, dass Frauen das Problem benennen und darüber sprechen", weiß Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Erstellt am 25. November 2021 | 13:19
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Die kaufmännische Direktorin Andrea Dankelmaier, Opferschutzbeauftragte Elisabeth Lehner, Pflegedirektorin Silvia Hickelsberger und die ärztliche Direktorin Susanne Davies (v.l.) tragen orange und machen damit auf "16 Tage gegen Gewalt" aufmerksam.
Foto: Landesklinikum Hollabrunn

"Da Gewalt in jeglicher Form unbedingt zu verurteilen ist, unterstützen wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern diese weltweite Initiative gerne", sagt die kaufmännische Direktorin des Hollabrunner Landesklinikums Andrea Dankelmaier und spricht über die Initiative "16 Tage gegen Gewalt" und "Orange the World". 

Vom internationalen Gedenktag für alle Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt wurden (25. November) bis zum internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) tragen die Mitarbeiter in den Landes- und Universitätskliniken eine orangene FFP2-Maske als Zeichen der Solidarität. 

Durch diese Aktion wird auf Opfer- und Gewaltschutz hingewiesen. Durch die orangenen Masken wird die Initiative sichtbar gemacht. "Wir haben in Niederösterreich ein gut ausgebautes Netzwerk an Einrichtungen", zählt Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister Frauenberatungsstellen, Frauenhäuser und Gewaltschutzzentren sowie das NÖ Frauentelefon auf. Betroffenen werde hier anonym, kostenfrei und unkompliziert geholfen. "Dennoch ist der erster Schritt, dass Frauen das Problem benennen und darüber sprechen", weiß sie.