Abfallverbände schulen ihre Außendienst-Trupps. Bei einer bezirksübergreifenden Schulung für Problemstoffe wurden 26 Teilnehmer der Gemeindeverbände Krems und Hollabrunn geschult, wie mit Problemstoffen umzugehen ist.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. Oktober 2019 (14:22)
Abfallverband

Premiere in der NÖ Abfallwirtschaft: Zum ersten Mal wurde für die Außendienstmitarbeiter der Gemeindeverbände Krems und Hollabrunn eine bezirksübergreifende Schulung für Problemstoffe angeboten. 26 Teilnehmer wurden geschult, um ihr Wissen an die Bevölkerung weiterzugeben und so eine möglichst rasche und richtige Entsorgung der Abfälle zu gewährleisten. „Beide Abfallverbände haben sich zu dieser Kooperation entschlossen, um den Bürgern gut ausgebildetes Personal zur Verfügung zu stellen“, berichtet Angelika Büchler vom Abfallverband Hollabrunn.

Der langjährige Entsorgungspartner Brantner erläuterte die neuesten Entwicklungen bei der Problemstoffsammlung. Andreas Schuh von der Elektroaltgerätekoordinierungsstelle machte auf die von Batterien ausgehende Brandgefahr aufmerksam. Immer wieder auftretende Brände in Entsorgungszentren gaben dazu aktuellen Anlass. Besonderes Augenmerk wurde auf die richtige Lagerung des Materials gelegt.

Das Rote Kreuz informierte über den Umgang mit Verletzten, die Polizei über den Umgang mit „schwierigen“ Anlieferern. Zudem wurden illegale Ablagerungen und Diebstähle thematisiert, ehe die Feuerwehr demonstrierte, was bei falscher Lagerung von Speisefett oder Diesel passieren kann.

Der Abfallverband Hollabrunn ist Dienstgeber von 21 Beschäftigten, zwölf davon arbeiten im Außendienst. Dieser habe in der Abfallberatung durch den täglichen Bürgerkontakt einen wichtigen Stellenwert. „Gut ausgebildetes Personal ist ein Eckpfeiler für das Erfolgsgeheimnis unserer Abfallsammelzentren“, betont Obmann Karl Weber.