Hollabrunn und Seefeld-Kadolz sind seniorenfreundlich. Die SPÖ informiert die ältere Generation über Eckpfeiler des Sozialsystems sowie wichtige Themen in diesem Lebensabschnitt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. Oktober 2019 (09:06)
Volkshilfe
Freuen sich über die Auszeichnungen: Gregor Tomschizek, Regionalleiterin Martina Zobl, Präsident Ewald Sacher, Gemeinderat Alexander Eckhardt, Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl, Paula Müllner, PV-Landespräsident Hannes Bauer, Josef Müllner, Anton Krammer und GVV-Vizepräsidentin Kerstin Suchan.

Seit 2002 werden Gemeinden und Initiativen in Niederösterreich ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um die Anliegen der älteren Bevölkerung annehmen. Aus dem Bezirk Hollabrunn wurden nun die Stadtgemeinde Hollabrunn sowie die Marktgemeinde Seefeld-Kadolz ausgezeichnet. 

In Kooperation mit dem Pensionistenverband NÖ und der Volkshilfe NÖ startete der Verband sozialdemokratischer GemeindevertreterInnen in Niederösterreich im Vorjahr eine Infokampagne zu verfügbaren Sozialleistungen der öffentlichen Hand. Gemeinden, die sich aktiv an der Vortragsreihe beteiligten, wurden in der Fachhochschule St. Pölten als „seniorenfreundlich“ ausgezeichnet.

Stadt-SPÖ will Kampagne für Senioren fortsetzen

Fraktionsobmann Alexander Eckhardt nahm gemeinsam mit Anton Krammer den Preis für die Stadtgemeinde Hollabrunn entgegen. „Es ist uns ein Hauptanliegen, dass die ältere Generation über wichtige Eckpfeiler unseres Sozialsystems sowie essenzielle Themen für diesen Lebensabschnitt, wie Demenz, Gedächtnistrainings oder Erbrecht, regelmäßig informiert werden“, betont Eckhardt. Die bisherigen Vorträge seien sehr gut besucht gewesen. Die Kampagne soll fortgeführt werden.

Es sei die ureigenste Aufgabe der sozialdemokratischen Gemeindevertreter, die Menschen in ihrer Gemeinde persönlich, direkt und unmittelbar anzusprechen und ihnen zur Seite zu stehen, wenn sie Infos benötigen“, so GVVNÖ-Präsident Rupert Dworak.

„Gerade Ältere werden durch die Ankündigungen der ehemaligen Bundesregierung immer wieder verunsichert“, weiß PVNÖ-Präsident Hannes Bauer, „Themen wie Mindestsicherung, Notstandshilfe oder Anrechnung von Pensionszeiten sind heikel und oft wird uns Entscheidendes verschwiegen oder nicht mit allen Konsequenzen dargestellt“.

Fachexpertise bei Vorträgen gefragt

Die Themen der Vortragsreihe sind Pflegegeld, Demenz, Gedächtnistraining, Seniorensicherheit, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Erbschaften, Angebote der Volkshilfe NÖ und 24-Stunden-Betreuung, Mindestsicherung, Notstandshilfe und Hilfsfonds.

„Wir bringen immer wieder gerne unsere Fachexpertise ein“, unterstreicht der Präsident der Volkshilfe NÖ, Ewald Sacher, „wir unterstützen bei der Pflegegeldstufenerhöhung ebenso wie bei anderen Themen, die den Menschen wichtig sind, wie Beratung über Dienstleistungen, Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung.“

Die Urkunden und Pokale überreichten Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl, die Vizepräsidentin Gemeindevertreterverband NÖ, Kerstin Suchan, Pensionistenverband-Landespräsident Hannes Bauer, Ewald Sacher und Volkshilfe-NÖ-Geschäftsführer Gregor Tomschizek.