Challenge: „Jeder muss seinen Beitrag leisten“. Die Kameraden der Feuerwehr Kleinhöflein nahmen an der "Stay-at-Home-Challenge" teil, um in den sozialen Netzwerken dazu aufzufordern, zu Hause zu bleiben.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 01. April 2020 (21:09)
Das Ergebnis der "Stay-at-Home-Challenge" der FF Kleinhöflein.
FF Kleinhöflein

Wer bei der „Stay-at-Home-Challenge“ nominiert wurde, der soll mit einem Foto oder Video in den sozialen Netzwerken seine Follower dazu animieren, zu Hause zu bleiben, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Zu den Nominierten gehört auch die Freiwillige Feuerwehr Kleinhöflein, die von ihrer deutschen Partnerfeuerwehr Klein-Krotzenburg herausgefordert wurde.  

Die Kleinhöfleiner nahmen die Challenge selbstverständlich an. Binnen weniger Stunden wurden von den Mitgliedern Fotos gemacht und zu einem großen Appell an die Bevölkerung zusammengefügt. Das Motto: „Wir bleiben daheim, um für dich einsatzbereit zu sein!“

Zusammenkünfte im FF-Haus fallen aus

Feuerwehr-Veranstaltungen finden seit Ausbruch der Krise nicht mehr statt. Nicht einmal Übungen oder Schulungen. So wird die Ansteckungsgefahr unter den Mitgliedern minimiert, denn fallen Feuerwehrleute aus, kann das zum Verlust der Einsatzbereitschaft führen.

Zusammenkünfte im Feuerwehrhaus sind ebenfalls nicht gestattet. „Wir sind in den letzten Jahren durch den Zubau zu unserem Feuerwehrhaus als Kameraden so zusammengeschweißt worden, dass es wirklich schwer fällt, uns nicht mehr zu treffen“, seufzt Kommandant Robert Lehr. Die Maßnahmen werden selbstverständlich mitgetragen, dennoch hofft der FF-Chef, dass bald ein Ende der Coronakrise in Sicht sei. „Jeder von uns muss dafür einen Beitrag leisten.“ Die „Stay-at-Home-Challenge“ sei ein wichtiger Appell dafür „und deshalb war die Teilnahme für uns selbstverständlich“, sagt Lehr. 

Die Feuerwehr Kleinhöflein nominierte übrigens die benachbarten Feuerwehren Retz, Kleinriedenthal und Unterretzbach.

Hier geht’s zur Challenge: www.facebook.com/ffklh