Hardegg: Donnerbauer dankt ab. Heribert Donnerbauer ist nur noch im März Bürgermeister der kleinsten Stadt Österreichs. Sein jetziger Vize Friedrich Schechtner soll seine Nachfolge antreten und als Spitzenkandidat in die Gemeinderatswahlen 2020 gehen.

Von Sandra Frank. Erstellt am 08. März 2019 (16:20)
NÖN-Archiv
Heribert Donnerbauer war knapp elf Jahre Bürgermeister von Hardegg. Am 31. März hat er seinen letzten Tag in diesem Amt.

„Ich werde per 31. März meine Funktion als Bürgermeister zurücklegen“, sagt Heribert Donnerbauer im NÖN-Gespräch, dass er am 1. April nicht mehr Bürgermeister der Stadtgemeinde Hardegg sein wird. „Ich werde mich auch aus dem Gemeinderat zurückziehen“, halte er nichts davon, „gute Tipps“ aus der zweiten Reihe zu geben.

Seine Nachfolge ist bereits geregelt: In den Hardegger-Gremien fielen am Donnerstag (7. März) einstimmige Beschlüsse, dass Donnerbauers Vizebürgermeister, Friedrich Schechtner, als Bürgermeisterkandidat nominiert werden soll. „Aber nicht nur für die Wahl, die in den ersten beiden Aprilwochen passieren wird, sondern auch als Spitzenkandidat für die nächsten Gemeinderatswahlen“, erklärt der ehemalige Nationalratsabgeordnete.

"Brauche volle Kraft für meine Firma"

Als Grund für seinen gänzlichen Rückzug aus der Politik gibt Donnerbauer berufliche Veränderungen an. „Wir wollen uns in Wien ein zweites Standbein aufbauen. Da brauche ich meine volle Kraft für meine Firma“, erklärt der scheidende Stadtchef, der bereits eine Anwaltskanzlei in Retz führt und eine Filiale im 8. Bezirk, die eben gestärkt werden soll.

Was Heribert Donnerbauer in seinen knapp 25 Jahren in der Politik als Abgeordneter, Justizsprecher und in elf Jahren als Bürgermeister erlebt hat, lest ihr in der nächsten Printausgabe eurer Hollabrunner NÖN!