Hollabrunn

Erstellt am 12. Juni 2018, 16:26

von Sandra Frank

400 Unterschriften für Wasserpark übergeben. Nashoa Fantur und Johannes Roch kämpfen mit ihrer Initiativen für den Erhalt des Hollabrunner Wasserparks. Sie wollen, dass das Thema im Gemeinderat zur Sprache kommt.

Johannes Roch (l.) und Nashoa Fantur übergaben am Dienstag stolz die 400 Unterschriften, die den Initiativeantrag zum Erhalt des Wasserparks stützen.  |  Sandra Frank

Am Dienstagvormittag (12. Juni) war es soweit: Nashoa Fantur – sie rief die Initiative zur Erhaltung und Aufwertung des Wasserparks ins Leben - und Johannes Roch marschierten zielstrebig ins Rathaus, um über 400 Unterschriften für eben den Erhalt des Wasserparks zu übergeben. So schaffen es die Hollabrunner, einen Initiativantrag mit dem Thema auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung zu bringen.

Die Unterschriften wurden von Stadtamtsdirektor Franz Stockinger entgegengenommen. „Es hat mich etwas verwundert, dass er gesagt hat, es hätte mehr Gewicht, wenn die Unterschriften ein politischer Vertreter entgegengenommen hätte“, meinte Fantur nach der Übergabe. Bürgermeister oder Vize waren nämlich nicht im Haus. „Ein Anruf hätte genügt und sie wären dagewesen“, war Stockinger von der Übergabe überrascht.

Die wenigen Unterschriften aus der Mühlgasse enttäuschten

„Mit den Listen war es schon ein bisschen chaotisch“, gibt die junge Mutter zu. Denn zu Beginn der Initiative lagen Unterschriftenlisten auf, die nicht für einen Initiativantrag verwendet werden konnten. Also mussten neue her. „Ein bisschen enttäuscht bin ich von der Mühlgasse“, erzählt Roch, dass hier viele Anrainer nicht unterschreiben wollten.

Dass Teile des Wasserparks - aufgrund von Parkplatznot – Parkplätzen weichen sollen, verstehen die Initiatoren nicht. Schon gar nicht nach dem vergangenen Wochenende. „Wir hatten lange Einkaufsnacht und eine Veranstaltung in der Hofmühle. Trotzdem waren bei der Bezirkshauptmannschaft einige Parkplätze frei“, beobachtete Roch.

Nashoa Fantur: „Werden die Sache auf jeden Fall weiter verfolgen!“

Egal, wie die Diskussion um den Wasserpark und die Parkplätze im Gemeinderat ausgehen werde, „wir werden das auf jeden Fall weiter verfolgen“, gibt sich Fantur kämpferisch. „Und zwar nicht nur den Wasserpark, sondern alle Grünflächen im Stadtgebiet. Der Herr Bürgermeister kann sich ruhig beobachtet fühlen …“