Rabaukis enterten die Bühne. Hollabrunner Nachwuchsdarsteller zeigten in „Lilly und der Piraten-Braten“ ihr Talent.

Von Ulrike Grünauer. Erstellt am 18. September 2018 (11:14)

Seit 2004 bietet der Verein Rabauki mit seiner Lilly-Reihe Musicalspaß für die ganze Familie. Nach der faszinierenden Vorstellung von „Lilly und der Piraten-Braten“ am Samstag im Stadtsaal fehlten Rabauki-Obfrau Juci Janoska die Worte: „Es ist großartig, mitverfolgen zu können, wie aus schüchternen Kindern entzückende Darsteller werden.“
Damit spricht sie die 36 Kinder und Jugendlichen aus dem Bezirk Hollabrunn an, die bei dem Musical in die Rollen von Piraten, Fischen und Ratten schlüpften. „Rabauki ist unter anderem dazu da, dass Kinder ihre Talente entdecken“, ist Janoska die Förderung der neuen Generation an Bühnendarstellern ein großes Anliegen.

Genauso wichtig ist ihr, dass ihre Musicals bedeutende Themen behandeln. Sie schafft es dabei, ohne den moralischen Zeigefinger auszukommen, und verpackt gesellschaftliche Probleme wie Mobbing oder Angst in eine wundervolle Geschichte. So wie bei ihrem jüngsten Geniestreich „Lilly und der Piraten-Braten“, wo die personifizierte Eifersucht als Tiefseemonster mit riesigen Tentakeln, genial interpretiert von ihrer Tochter Lilly Janoska, über eine Patchwork-Piraten-Familie herfällt. Das Ungeheuer kann aber schlussendlich durch Teamwork gebändigt werden.

Wer selbst Teil des Rabauki-Ensembles werden möchte, kann sich auf www.rabauki.at darüber informieren. Am 7. und 8. Dezember kommt Juci Janoska übrigens noch einmal nach Hollabrunn, diesmal wieder mit „AcaLala“ – einem A-cappella-Festival mit Workshops zum Mitmachen (www.acalala.at).