Schönheit ist kunterbunt beim Familienmusical . Bei „Lilly und der magische Spiegel“ bekam Bühnen-Nachwuchs Tipps vom Verein „Rabauki“.

Von Ulrike Grünauer. Erstellt am 20. September 2019 (12:35)

Die Frage nach der idealen Schönheit hat viele Menschen fest im Griff. Umso wichtiger ist es, schon den jüngeren Mitgliedern der Gesellschaft einen selbstbewussten Umgang mit diesem heiklen Thema zu vermitteln. Dies setzte sich der Verein „Rabauki“ rund um Juci Janoska mit dem Familienmusical „Lilly und der magische Spiegel“ als Ziel.

„Wir haben 100 Prozent Spaßfaktor verbreitet und 100 Prozent tief berührt und jedes Kind auf der Bühne kann mit Stolz sagen: Ich bin ich – zu 100 Prozent“, berichtete Janoska nach der Premiere im Hollabrunner Stadtsaal mit einer großen Portion Stolz.

Das Publikum verfolgte die Geschichte um Lilly, die vom magischen Spiegel in drei Welten geführt wird, wo verschiedene Schönheitsideale herrschen. In Maximalien wollen sich die Bewohner von Dr. Kingsize diverse Körperteile vergrößern lassen; in Feschien gibt Modedesignerin Charlie La Gaffe die Trends vor und in der grünen Welt regiert Frau Grün und lässt – wie der Name schon verrät – keine andere Farbe zu. Doch in der letzten Welt gelingt es dem Mädchen, dass jeder seine Individualität schätzen lernt, und so wird die Welt kunterbunt.

„Die Leute johlend vom Hocker gerissen …“

Die „Rabaukis“ arbeiten immer wieder gerne mit den Kindern aus Hollabrunn an ihren Musicals. So geriet Janoska nach der Vorstellung über ihre Schützlinge ins Schwärmen und nannte einige Beispiele: „Stella Mattes hat rührend performt und toll gesungen. Fabian Hauser und Antonia Gessl haben als Oma und Opa viele Lacher abkassiert und der kleine Valentin Niedermaier hat mit seiner Supermodel-Belle Schönling-Einlage die Leute johlend vom Hocker gerissen. Das ist, was wir alle an Rabauki und unserer Arbeit mit den Kids so lieben.“

Die nächste Möglichkeit, mit Juci Janoska, ihrer Tochter Lilly und dem „Beat Poetry Club“ am eigenen Gesang zu arbeiten, bietet sich übrigens noch dieses Jahr, und zwar am 6. und 7. Dezember beim Acalala-Workshop in der Hollabrunner Mittelschule (Kornhergasse 4).