Hollabrunn und Göllersdorf bilden eine "Klimaregion"

Grünen-Stadträtin Sabine Fasching stellte im Hollabrunner Gemeinderat den Antrag zur Errichtung einer Klimawandel-Anpassungsmodellregion („KLAR!“) Göllersbach sowie die Projekteinreichung zum ehestmöglichen Termin. Dieser wurde einstimmig angenommen.

Erstellt am 02. Januar 2022 | 15:48
Lesezeit: 1 Min
New Image
Stellte den Antrag zur Installierung der "KLAR! Göllersbach": Stadträtin Sabine Fasching.
Foto: Die Grünen Hollabrunn

„Neben Maßnahmen für den Klimaschutz ist es notwendig, mit konkreten Maßnahmen auf den Klimawandel zu reagieren“, berichtete Fasching in der jüngsten Gemeinderatssitzung. 

Der Klima- und Energiefonds unterstützt Gemeinden, die sich vorausschauend den Herausforderungen des Klimawandels stellen. Die Fördersumme orientiert sich an der Einwohnerzahl der Region. Der Co-Finanzierungsanteil der gesamten Region beläuft sich auf 25 Prozent. Die Gemeinde Göllersdorf hat zugestimmt, sich mit Hollabrunn zusammenzuschließen, wobei Hollabrunn die Projektleitung übernimmt und den erforderlichen „KLAR!“-Projektmanager stellt.

"Wasser versus Trockenheit"

Einbezogen werden außerdem verschiedene Stakeholder sowie die Bevölkerung, um das Projekt auf eine breite Basis zu stellen. „Als roter Faden für die Region gilt der Göllersbach und damit verbunden das Thema Wasser vs. Trockenheit sowie der Hollabrunner Wald als Kennzeichen beider Gemeinden“, schilderte Fasching.

Die Einreichunterlagen werden derzeit ausgearbeitet. Die Umsetzung des Projekts erfolgt nach einem Stufenplan. „Ich bin sicher, dass es ein großartiges Projekt sein wird“, sagte ÖVP-Bürgermeister Alfred Babinsky und dankte Grünen-Klubchef Georg Ecker und den für die Wasserversorgung zuständigen ÖVP-Stadtrat Lukas Niedermayer für die geleistete Vorarbeit.