Aufatmen: Hochwasserschutz-Projekt kann starten. Der Baustart für den lange ersehnten Hochwasserschutz im Bereich der Hollabrunner Katastralgemeinden Kleedorf und Puch steht kurz bevor. Nachdem sämtliche Planungen abgeschlossen, die Förderungen von Bund und Land gesichert sind und das Wasserrecht bewilligt ist, steht dem Projekt nun nichts mehr im Wege.

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 09. Mai 2021 (11:19)
Endlich! Günter Schnötzinger, Rudolf Mitterhauser (WA3), Bürgermeister Alfred Babinsky, Ortsvorsteher Franz Reinwein (KG Puch), Thomas Bauer und Ortsvorsteher Franz Brandl (KG Kleedorf) sind froh, dass es losgehen kann.
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Die Arbeiter der Abteilung Wasserbau („WA3“) werden in Kürze mit der Errichtung der Auslaufbauwerke der insgesamt drei Retentionsbecken beginnen. Danach erfolgt die Modellierung der Becken sowie die Ausgestaltung der Zu- und Abläufe. 

Das Retentionsvolumen der drei Becken beträgt rund 34.000 m³, die Bauzeit wird sechs bis acht Monate betragen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 1,75 Millionen Euro. Bürgermeister Alfred Babinsky und der zuständige Stadtrat Günter Schnötzinger sehen "endlich einen Erfolg in der endlos erscheinenden Planungs- und Bewilligungsphase" – aber es seien nun einmal alle Hausaufgaben zu erledigen, ehe es losgehen kann. 

„In diesem Fall gehören sämtliche Grundstücke im Bereich der Becken der Stadtgemeinde. Durch Unterstützung der Anrainer, die teilweise einer temporäre bzw. auch dauernden Grundbenützung zugstimmt haben, kann das Projekt jetzt umgesetzt werden", atmet Schnötzinger auf. Nur mit vereinten Kräften könne ein Projekt dieser Größenordnung gestemmt werden.