FF-Chef Wilfried Sauberer tritt zurück. Christian Puchwein ist neuer Kommandant der Kleinweikersdorfer Feuerwehr. Er tritt damit in die Fußstapfen von Wilfried Sauberer, der die Wehr 20 Jahre lang anführte.

Von Martin Holub. Erstellt am 17. Oktober 2019 (12:11)
Altkommandant Wilfried Sauberer (l.) und Bürgermeister Gottfried Pompe (Mitte) mit dem neuen Kommando der Kleinweikersdorfer Feuerwehr: Kommandant-Stellvertreter Dominik Westermayer, Kommandant Christian Puchwein und Verwalter Josef Westermayer.
Martin Holub

„Es ist nun Zeit für frischen Wind und dass Jüngere vorne stehen“, nennt Wilfried Sauberer als Grund, weshalb er seine Funktion als Kommandant der Kleinweikersdorfer Feuerwehr zur Verfügung stellte. „Mein Herz schlägt aber nach wie vor für die Feuerwehr und ich werde weiterhin mit Leib und Seele mitwirken“, erzählt der 51-Jährige im NÖN-Gespräch.

Sauberer trat von seinem Amt zurück, jedoch nicht, ohne sich um seine Nachfolge gekümmert zu haben: Bei der für die Neuwahl einberufenen Sitzung wurde sogleich ein neues Kommando gewählt. Neuer Chef der Freiwilligen Feuerwehr Kleinweikersdorf ist nun der vormalige Stellvertreter Christian Puchwein. Als Stellvertreter steht ihm künftig Dominik Westermayer zur Seite. Dessen Vater, Josef Westermayer, bleibt als Verwalter in seiner Position.

20 Jahre stets mit voller Power an FF-Front

Wilfried Sauberer war 20 Jahre Kommandant der örtlichen Feuerwehr. In seiner Ära wurde das neue Feuerwehrhaus gebaut, ein neues Fahrzeug angeschafft und es wurden zahlreiche Feste abgehalten. Der nunmehrige Altkommandant ist bekannt dafür, immer federführend und mit voller Energie bei den zahlreichen Tätigkeiten dabei gewesen zu sein. Für ihn galt, stets mit voller Power vorne zu stehen, so beschreiben ihn seinen Kameraden.

Und diesen Platz an der Front machte er nun für das neue Kommando frei. Die Entscheidung zurückzutreten hatte der Kleinweikersdorfer schon länger gefällt. Ursprünglich war sein Rücktritt für April geplant gewesen. Der richtige Zeitpunkt, den Wechsel durchzuführen, sei aber eben erst jetzt gekommen.