Retzer Unterhosen-Affäre: „Es wird geklagt“. Er hat kein Problem, seine Unschuld auch vor Gericht zu untermauern, hatte der Retzer ÖVP-Bürgermeister Helmut Koch betont, nachdem die SPÖ-Stadträtin Elisabeth Germann seinen Rücktritt und Parteiausschluss gefordert hatte.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 24. Juli 2019 (06:13)
Enzmann, NÖN
Der Retzer Bürgermeister Helmut Koch (li.) wird beschuldigt, die Hosen runtergelassen zu haben. „Blödsinn“, sagt er dazu. Fotos: Enzmann, NÖN
 

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Das Retzer Rathaus

Hintergrund war ein Sager über seine schwarze Gesinnung, die er damit bekräftigt haben soll, sogar schwarze Unterhosen zu tragen – um gleichzeitig seine Unterwäsche vor den Augen der Gemeinderatskollegin zu offenbaren.

Koch bestreitet das. Germanns Vorgehen sei „charakterlos bis zum Gehtnichtmehr“. Dass er den Vorfall im Stadtrat vor Zeugen zugegeben haben soll? „Blödsinn. Eine Frechheit.“

Deshalb werde nun eine Klage vorbereitet. Die ÖVP sprach bereits in einer ersten Reaktion von Kreditschädigung und Verleumdung.


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