Angerichtet für die 60er-Marke. Über die Neuformierung der Hollabrunner ÖVP.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 03. Juli 2019 (05:52)

Während die ÖVP in Pulkau neben Neo-Stadtchef Leo Ramharter eine Vizebürgermeisterin in Position gebracht hat, die in wenigen Jahren die erste Bürgermeisterin des Retzer Landes und die erst zweite überhaupt im ganzen Bezirk werden könnte, fällt in der Bezirkshauptstadt auf, dass die neue Babinsky-ÖVP hier vorerst ohne Bauernvertreter im Gemeindevorstand das Auslangen findet. Schwer anzunehmen, dass das nach der Wahl 2020 wieder „korrigiert“ wird. Auch eine 50-prozentige Frauenquote im achtköpfigen Gremium – übrigens die Mindestzahl für Städte dieser Größenordnung – wäre möglich gewesen, hätte man noch eine Dame in den Stadtrat gehievt. Die Wahl fiel jedoch auf die Herren Rausch und Keck.

Die 2015 unter Bürgermeister Bernreiter gelegte ÖVP-Latte liegt übrigens bei 58,16 Prozent. Dass Babinsky aktuell sogar zugetraut werden kann, erstmals seit 1995 die 60-Prozent-Marke zu knacken, wird der Opposition über den Sommer zu denken geben.