Container-Bau: „Alle werden glücklich sein“. Gemeindeverantwortliche betonen, dass die Räumlichkeiten für alle Generationen verfügbar sein werden. Arbeiten sollen in wenigen Wochen erledigt sein.

Von Sandra Frank. Erstellt am 25. Mai 2019 (04:12)
NÖN
Hinter dem Magersdorfer Kindergarten wird gewerkt. Es soll ein Treffpunkt für alle Generationen entstehen.

Hinter dem Magersdorfer Kindergarten herrscht gerade Baustellenbetrieb. Dort werden vier Container aufgestellt. „Die sind nicht nur für die Jugend, sondern für alle Generationen“, räumt Stadträtin Claudia Mühlbach, die für Dorfhäuser zuständig ist, mit einem Gerücht auf. Der Kindergarten muss dafür einen Teil seines Gartens opfern.

Die Bauarbeiten haben in der Vorwoche begonnen. Das Lieblingsspielgerät der Kinder, die Nestschaukel, wurde vorläufig abgebaut. „Die Schaukel wird saniert und selbstverständlich wieder aufgestellt“, verspricht Vizebürgermeister Alfred Babinsky, der mit dem Unmut einiger Eltern konfrontiert war.

Außerdem wird eine Schräge im Garten begradigt, die derzeit für die Kinder nicht gut bespielbar ist. Insgesamt ist das Areal um die 1.500 Quadratmeter groß. Davon werden jetzt maximal 80 abgezweigt. Für einen eingruppigen Kindergarten wie in Magersdorf sei übrigens nur eine Fläche von 480 Quadratmetern vorgeschrieben, sagt der Vizebürgermeister.

„Wir hatten heute eine Begehung vor Ort mit der BH. Es gibt jetzt noch Kleinigkeiten beim Bauzaun, die wir am Montag sofort korrigieren“, war Babinsky die Sicherheit der Kindergartenkinder wichtig. Das Container-Projekt werde bereits seit eineinhalb Jahren vorbereitet. Die Idee, Räume für Jugendliche und schließlich für alle Generationen zu schaffen, kam direkt aus dem Ort. Zunächst suchte die Gemeinde nach alternativen Standorten, am Ende wurde es der Platz hinter dem Kindergarten. Für die Bürger gab es einen Präsentationsabend.

Aus heutiger Sicht werden die Bauarbeiten in fünf bis sechs Wochen abgeschlossen sein. „Und dann sind sicher alle glücklich“, spricht er aus Erfahrung. Außerdem gibt Babinsky zu bedenken: „Heute sind die Kinder noch im Kindergarten. In zehn Jahren sind sie Jugendliche, dann sind ihre Eltern froh, wenn es im Ort etwas gibt, wo sie hingehen können.“