3G-Kontrolle in Amethyst Welt lückenhaft?. Die Amethyst Welt Maissau und die Schallaburg reagieren auf einen Beschwerdebrief, demnach die 3G-Kontrollen nicht eingehalten worden sein sollen.

Von Günter Rapp und Christoph Reiterer. Erstellt am 09. September 2021 (04:46)
Maissau Amethystwelt Amethyst Welt War Insolvenzantrag gar nicht notwendig?
Die Amethyst Welt Maissau
Martin Sommer

In einer Nachricht an die NÖN-Redaktion macht Franz Forster aus Glaubendorf seinem Ärger und seiner Sorge über „schwarze Schafe“ Luft, was die Kontrolle der 3G-Regel betrifft. „Meine Frau und ich besuchen zurzeit, solange es noch geht, kulturelle Veranstaltungen. Die schlechteste Erfahrung bezüglich Registrierung und 3G-Regeln haben wir auf der Schallaburg sowie in der Amethyst Welt Maissau gemacht“, schildert der NÖN-Leser. „Da gab es weder Registrierung noch Kontrolle.“

Diese Kritik will man seitens der Amethyst Welt so nicht stehen lassen. „Auf die Einhaltung der 3G-Regeln wird bei uns sehr wohl sehr genau geschaut“, sagt Waltraud Hofer im Gespräch mit der NÖN. Im Freigelände seien die Kontrollen ja nicht erforderlich, aber im Edelsteinhaus und im Amethyststollen samt Nebengebäuden würde auf die Einhaltung der verordneten Maßnahmen von den Mitarbeitern stets genau geachtet.

Ein freiwilliges Besucherlimit

Hofer räumt allerdings ein, dass es bei massivem Publikumsandrang, etwa zur Öffnungszeit am Vormittag, schon einmal passieren könne, dass ein Besucher in der Riesenschlange „durchrutscht“. Und: „Wir haben uns in der Amethyst Welt freiwillig ein Besucherlimit auferlegt, das auch eingehalten wird.

Nur nach vorheriger Anmeldung können die Attraktionen besucht werden.“ Das funktioniere auch und lasse eine telefonische Registrierung der Gäste im Vorfeld zu. „Da kommt es dann nicht zu Wartezeiten und die Gäste sind zufrieden.“

Museumsbesuch nicht an 3G-Regel gebunden

Sehr positiv seien die Erfahrungen an den Allegro-Vivo-Spielorten, in Grafenegg, im Pleyel-Zentrum Ruppersthal, im Brandlhof Radlbrunn, beim Tafeln und Kellerkulinarium mit der Weinstraße Weinviertel sowie beim Kulinarium im Weingarten Mühlbach gewesen, so Forster. Die „schwarzen Schafe“ habe er kontaktiert.

Das bestätigt auch ein Sprecher der Schallaburg, der die Kritik ebenfalls zurückweist: Als Museum falle man nicht in die 3G-Regel-Pflicht. Mit Herrn Forster werde man aber selbstverständlich in Kontakt treten.

Wenn Veranstaltungen auf der Schallaburg sind, werde sehr wohl kontrolliert. Ansonsten gibt es Zeitslots und ein Monitoring der Besucherzahlen; Masken werden empfohlen. „Wir machen mehr als wir müssten. Die Stimmung am großen Areal ist einzigartig“, so der Schallaburg-Sprecher. Beschwerden seien die absolute Ausnahme.