Hollabrunn

Erstellt am 13. Juni 2018, 05:13

von NÖN Redaktion und Sandra Frank

Schock bei Ausflug: Aussicht mit Ekel. Beim Ausflug mit seinen Enkerln entdeckte ein Großvater tierische Knochen und Verdorbenes beim Haidbirnbaum.

Ekelerregend: Bei dem Anblick von Tierknochen und einem Sack voller Maden (Bild) drehten die Besucher beim Haidbirnbaum gleich wieder um.  |  privat

Der Haidbirnbaum in Suttenbrunn bietet einen traumhaften Ausblick über Hollabrunn. Diesen wollte am Wochenende ein Großvater mit seinen Enkelkindern genießen. Was er an dem Aussichtspunkt vorfand, beschreibt er als „blanken Wahnsinn“.

„Auf dem Tisch waren die Reste einer Grillparty. Der Gestank und die Fliegen haben uns von dort gleich vertrieben.“ Die NÖN zeigte Stadtwerke-Chef Thomas Bauer die Bilder. „Das schaut eher nach einer Müllentsorgungsparty aus“, meinte dieser und fand es einfach nur traurig, dass so etwas vorkommt.

 

Ekelerregend: Bei dem Anblick von Tierknochen (Bild) drehten die Besucher beim Haidbirnbaum gleich wieder um.  |  privat

„Seit letztem Jahr ist mir kein größeres Müllaufkommen am Haidbirnbaum bekannt“, spricht er einen Vorfall vom vergangenen Sommer an, als Stadtrat Wolfgang Scharinger bei einer Radtour die Überreste einer Grillparty entdeckte (die NÖN berichtete).

Bauer weiß aber, dass der Aussichtspunkt „generell nicht gerade sauber ist“, weil dort immer wieder Menschen ihren Müll entsorgen würden. Und das, obwohl dort Mistkübel zur Verfügung stehen.

So etwas zu verhindern, sei schwierig. „Man müsste den Bereich permanent kontrollieren. Das ist von den Kosten her aber nicht machbar.“

Darum könne nur weiter an den Verstand der Menschen appelliert werden, meint Bauer. „Das machen wir andauernd, nur fruchtet es scheinbar nicht …“ Für ihn sei das Ganze eine Frage der Erziehung. „Vielleicht gehört dort der Hebel angesetzt.“