Ärger über WRT-Lärm in Hollabrunn. Anrainer wollen Ruhe. WRT-Obmann: „Wir sind so kooperativ wie möglich.“

Von Peter Sonnenberg und Sandra Frank. Erstellt am 20. Juni 2019 (07:08)
NÖN-Archiv
Wenn die Motoren am WRT-Ring brummen und der Wind „falsch“ weht, ärgern sich einige Anrainer über den Lärm am Wochenende.

Wenn am Hollabrunner WRT-Ring etwas los ist, dann haben nicht nur die Gäste, die freiwillig zusehen, etwas davon. Die Bewohner in den Orten um die Rennstrecke sind oft wenig begeistert vom „nervigen Dröhnen der Motoren“.

„Wir versuchen uns ja so kooperativ, wie möglich zu verhalten“WRT-Obmann Daniel Fischer

Eine Sonnbergerin ist zwar froh, dass der WRT-Ring genutzt werde, warum aber ausgerechnet am Muttertag oder dem Osterwochenende, kann sie nicht verstehen. Zuletzt ärgerte sich am Pfingstwochenende ein Bewohner der Gartenstadt, dass er seine Freizeit danke des „sinnlosen Im-Kreis-Fahrens“ nicht genießen könne.

WRT-Obmann Daniel Fischer meint auf NÖN-Nachfrage, dass versucht wird, nicht an Sonn- und Feiertagen zu fahren. Außer bei den angemeldeten Großveranstaltungen. „Aber die gehen nur an solchen Terminen.“

Es gebe immer wieder Beschwerden, aber gröbere Probleme habe es zum Glück noch nicht gegeben. „Wir versuchen uns ja so kooperativ, wie möglich zu verhalten“, beteuert Fischer. Wo das Dröhnen der Motoren zu hören ist, sei vom Wind abhängig.

Der Obmann weiß, dass er es nicht allen recht machen könne. „Die Leute, die sich aufregen, sollten auch bedenken, dass wir als Verein mit unserem Hobby genauso eine Existenzberechtigung haben wie alle anderen Vereine.“ Außerdem würden durch Events am WRT-Ring viele Menschen in die Stadt kommen. „Das bringt einiges in Sachen Wertschöpfung.“