Gefängnis-Obst sorgt für Ärger. Landwirt Martin Mitterhauser aus Puch (Gemeinde Hollabrunn) lieferte bislang seine Äpfel in Justizanstalten. Aufgrund einer Ausnahmeregelung war es möglich, dass Anstalten kleine Mengen an Obst und Gemüse von regionalen Bauern beziehen. Das wird in Zukunft noch schwerer als bisher machbar sein...

Von Sandra Frank. Erstellt am 18. September 2019 (05:57)
privat
Die Äpfel in Martin Mitterhausers Plantage sind reif. Ins Gefängnis darf er sie nicht mehr liefern. Foto: privat

NÖN
Martin Mitterhauser

Denn die Ausschreibungen der BBG, der Bundesbeschaffung GmbH, sieht die Lieferung bis ins Burgenland vor, was für kleine Betriebe nicht zu schaffen ist.

Selbst die ÖVP-Nationalratsabgeordnete Eva-Maria Himmelbauer muss einräumen: „Die derzeitige gesetzliche Lage erschwert tatsächlich den regionalen Einkauf.“


Mehr dazu