Radwege und Kultur lassen Retz-Tourismus wachsen. Werbeoffensive für Radwegenetz und das kulturelle Angebot sorgen dafür, dass die Weinstadt vermehrt von Touristen besucht wird.

Von Sandra Frank. Erstellt am 15. Juli 2019 (09:46)

Die Weinstadt Retz freut sich über einen starken Juni-Tourismus: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Nächtigungen um 8 Prozent.

„Einerseits hat unsere Werbeoffensive für das neu beschilderte Radwegenetz schon Früchte getragen, andererseits hat auch der Kulturtourismus einen hohen Stellenwert“, analysiert Retzer-Land-Geschäftsführer Reinhold Griebler die positive Bilanz.

 So locke das Festival Retz in grenzüberschreitender Partnerschaft viele Kulturinteressierte ins Retzer Land wie auch in die tschechischen Veranstaltungsorte. Neu ist in diesem Festival-Sommer der „Konzertzyklus Retzer Land“, in den die Gemeinden Pulkau, Schrattenthal, Zellerndorf und Hardegg mit ihren landschaftlichen Besonderheiten, Schlössern, Kirchen und Klöstern eingebunden sind.

Die diesjährigen touristischen Juni-Werte seien jedenfalls so hoch wie schon seit vielen Jahren nicht mehr und würden die Strategien der Tourismusverantwortlichen und des Kulturmanagements bestätigen, meint Griebler.

Im Vorjahr hatte Retz übrigens insgesamt 33.000 Nächtigungen zu verzeichnen.