60 Wohnungen saniert. Eine 30 Jahre alte Wohnhausanlage wurde auf den neuesten technischen Stand gebracht.

Von Barbara Witzany. Erstellt am 22. April 2019 (04:18)
Witzany
Bei der Abschlussfeier: Bürgermeister Walter Schmid,Bundesrätin Doris Berger-Grabner, Porr-Landesdirektor Christoph Dazinger und WET-Geschäftsführer Christian Rädler.

Mit einem kleinen Fest wurde der Abschluss eines Sanierungsprojekts – einer 30 Jahre alten Wohnhausanlage, bestehend aus zehn Stiegen mit 60 Wohnungen – am Mittwoch letzter Woche gefeiert.

Knapp über ein Jahr wurde an den Gebäuden gearbeitet. Früher wurde mit Strom geheizt, nun wurde eine Wärmepumpenanlage errichtet. Statt der Elektro-Konvektoren wurden in den Wohnungen wasserführende Heizkörper angebracht. Auf den Dächern wurden Photovoltaikanlagen montiert.

NOEN
Eines der sanierten Häuser in Ravelsbach. Die gesamte Anlage besteht aus zehn Stiegen mit 60 Wohneinheiten. Vor der Sanierung waren 15 Wohnungen frei, mittlerweile sind nur noch acht zuhaben.

Zur thermischen Sanierung zählen eine neue Wärmedämmverbundfassade und der Austausch der Fenster auf 3-Scheiben-Isolierverglasung mit Sonnenschutz. Zusätzlich wurde bei den obersten und untersten Geschoßdecken eine Wärmedämmung angebracht. Die Kosten für die Sanierung betrugen insgesamt 3,4 Millionen Euro, es gab auch eine Förderung vom Land NÖ.

Eröffnet wurde die Anlage von Bundesrätin Doris Berger-Grabner, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. In ihrer Ansprache hob sie die Wichtigkeit solcher Projekte hervor: „Es geht um Anreize für den ländlichen Raum und leistbares Wohnen.“ Diese Sanierungsarbeiten würden zu einem verbesserten Wohnkomfort beitragen, so Bürgermeister Walter Schmid. „Bei einem Umbau gibt es zwangsläufig Unannehmlichkeiten. Mit dem Festakt wollen wir den Bewohnern ein Danke sagen“, führte Christian Rädler von der WETgruppe aus.