Schwarzkiefern im Hollabrunner Wald müssen gefällt werden

Anlass für Forstarbeiten im Hollabrunner Wald, die voraussichtlich nächste Woche beginnen, sind vom Nadelpilz befallene Schwarzföhren. „Einzelne Bäume sowie ganze zusammenhängende Bestände sind bereits absterbend“, informiert Bezirksförster Rupert Klinghofer.

Erstellt am 18. Oktober 2021 | 17:01
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Auswirkungen der Klimakrise machen dem Wald zu schaffen.
Foto: Stadtgemeinde Hollabrunn

Untersuchungen der Universität für Bodenkultur in Wien und des Bundesforschungszentrums für Wald haben ergeben, dass vor allem durch Trockenheit geschwächte Schwarzkiefern anfällig für die Pilzerkrankung sind. Das heurige Jahr sei zwar insgesamt niederschlagsreich gewesen, die Trockenperiode im Frühjahr habe jedoch die Bäume, die bereits durch vorangegangene Wetterextreme geschwächt waren, weiter beeinträchtigt. 

„Die betroffenen Schwarzkiefern müssen entfernt werden und wir versuchen, die Bestände zu durchforsten, um für eine ausreichende Durchlüftung zu sorgen“, erklärt Klinghofer. Der Schwerpunkt der Forstarbeiten wird im Bereich von Magersdorf nahe der Schweizerstraße liegen.

Außerdem werden im Zuge der Arbeiten auch dürre Bäume entlang des Themenweges aus Sicherheitsgründen entfernt.