„Rote Power“ bei buntem Programm in Göllersdorf . Die SPÖ legte sich mächtig ins Zeug, um zu Fronleichnam wirklich jede Altersgruppe zu begeistern.

Von Christiane Fürst. Erstellt am 21. Juni 2019 (13:32)

Am Tag der Generationen in Göllersdorf ist für jeden etwas dabei: neben Gummistiefelweitwerfen, warteten Stände unterschiedlicher Kleingewerbebesitzer, ein Zauberer, der Kasperl und auch die Rettungshundestaffel Schmidatal auf die rund 300 Besucher. 

Mit diesem üppigen und vor allem vielfältigen Programm versuchte die SPÖ Göllersdorf gemeinsam mit der Jugendgruppe der Partei „Rotwild“, den Kinderfreunden und dem Pensionistenverband für jede Generation einen ansprechenden Fronleichnamstag zu gestalten. Es werde darauf geachtet, dass sich das Angebot jedes Jahr  abwechselt, ist den Veranstaltern wichtig. So musste zwar der beliebte Klobesenweitwurf den Gummistiefeln Platz machen, andere lieb gewonnene Attraktionen wie die Rettungshunde bereiteten  den Besuchern wieder eine Freude. 

Rathaus-Thema beschäftigt Bürger

Dem Vorsitzenden der Göllersdorfer SPÖ Stefan Hinterberger ist es bei dieser Veranstaltung besonders wichtig, dass das Gespräch mit den Bürgern gesucht wird. „Wir möchten die Probleme mitbekommen." Heuer sei besonders das Göllersdorfer Rathaus ein heißes Gesprächsthema gewesen. 

Die Vertreter auf Bundes- bzw. Landesebene der Partei nahmen für diesen Tag lange Wege in Kauf. Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig scherzte: „Wenn der Stefan ruft, kommt man auch aus Amstetten hierher.“ Die Nationalrätinnen Katharina Kucharowits und Melanie Erasim starteten ihre  Reise in Bruck/Leitha bzw. Mistelbach, wobei Erasim schmunzelte: „Bei der Abfahrt habe ich mir gedacht, dass ich bald öfter in Göllersdorf als Zuhause bin.“ Sie sei allerdings besonders gerne hier, weil es so sei als würde sie zu Freunden kommen. 

Aktiv Spielen und kreative Betätigung beim Generationenfest

Der bunte Mix aus kinderfreundlicher Unterhaltung und geselligen Beisammensein punktete bei allen Ehrengästen. Der Name beschreibe das Angebot super, erzählte Kucharowits, die vor allem von Zauberer Florian Graf schwärmte. Für Königsberger-Ludwig war es  wichtig, dass die Kinder nicht nur „berieselt“ werden, sondern sich bei den Spielen auch bewegen oder kreativ betätigen können. 

Erasim empfand die Gipsstation, in der sich Kinder das Gesicht oder den Arm eingipsen lassen konnten, als Highlight schlechthin. Für sie als Mutter sei es immer wunderschön, Kinderaugen strahlen zu sehen. Dem stimmt Hinterberger zu, der zweifache Vater freue sich immer, wenn  die Kinder begeistert vom Kasperl oder einem Zauberer sind. 

Viel positive Stimmung & gut funktionierendes Team

All das wäre ohne den Zusammenhalt aller Beteiligten nicht möglich gewesen. Hinterberger ist besonders froh darüber, dass er auf so ein verlässliches Team zählen kann. „Ich bin heute zu spät gekommen und habe mich irrsinnig gefreut, dass alle von selbst angefangen haben aufzubauen“,  erzählte er sichtbar stolz. 

Lob für die ehrenamtlichen Helfer, die für andere Menschen in ihrer Freizeit fleißig arbeiten, gab es von allen Seiten. Königsberger-Ludwig meint, dass das Wort "Funktionär" von funktionieren komme und daher ohne Funktionäre vieles nicht funktionieren würde. 

Kucharowits ist von der  gemeinsamen Organisation der beteiligten Gruppen begeistert. Erasim gefalle, dass die Arbeit gemeinsam mit so viel positiver Stimmung erledigt werde. So könne man die „rote Power“ immer spüren.