Ministerin im Thayatal: "Schutz unserer Juwele". Bereits zum 15. Mal versammelten sich über 200 Mitarbeiter der sechs österreichischen Nationalparks – diesmal im Thayatal, wo ihnen gleichzeitig auch die neue Dienstkleidung übergeben wurde. Alle zwei Jahre gibt es ein solches Treffen, wo es zum Erfahrungsaustausch kommt und gemeinsam über aktuelle Herausforderungen diskutiert wird.

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 07. November 2019 (13:46)

An der Gala im Retzer Althof nahmen auch Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek, Bezirkshauptmann Andreas Strobl und Bürgermeister Helmut Koch teil. „Dieses "Familientreffen" sei die beste Gelegenheit für intensiven Austausch und enges Vernetzen untereinander, betonte Patek.

Weiters unterstrich die Ministerin die herausragende Arbeit und den unschätzbaren Wert von Österreichs Nationalparks: „Hier geht es um den Schutz unserer Naturjuwele. Gemeinsam möchten wir genau das den Besuchern näherbringen und hervorheben, wie wertvoll dieses Naturerbe ist.“ Mit einer gemeinsamen Kommunikationsstrategie will man diese Werte in Zukunft noch stärker nach außen tragen. 

Die Natur des Gastgeber-Nationalparks wurde im Rahmen von mehreren Exkursionsangeboten an zwei Tagen ausgiebig erkundet. Auch wenn der Nationalpark Thayatal flächenmäßig der kleinste der österreichischen Nationalparks ist, so kann er punkto Naturreichtum mit den Großen mithalten.

„Fast 40 Jahre trennte der Eiserne Vorhang Tschechien und Österreich. Einzig und allein die Natur profitierte von der Einrichtung des Sperrgebiets, die Grenzregion war durch fehlende Perspektiven und Abwanderung gekennzeichnet“, erzählte Nationalparkdirektor Christian Übl den Gästen. Umso größer sei dann die Freude über den Fall des Eisernen Vorhanges vor 30 Jahren gewesen. Wo einst der Stacheldraht einen Austausch über die Grenzen verhinderte, verbinden nun die beiden Nationalparks Thayatal und Podyjí die beiden Länder.