Frist versäumt, SPÖ verärgert. Spätestens 30 Tage vor einer Wahl muss laut Leitfaden des Innenministeriums die Gemeindewahlbehörde tagen. Das wäre für die EU-Wahl der 26. April gewesen. Wullersdorf hat diese Frist verpasst, wie Gerhard Sklenar, Chef der Wullersdorfer Sozialdemokraten, kopfschüttelnd feststellt.

Von Sandra Frank. Erstellt am 22. Mai 2019 (06:07)
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Auch ohne Einberufung der Gemeindewahlbehörde habe es aber eine erforderliche Meldung an die Bezirkshauptmannschaft gegeben.  „Ich weiß, das beeinflusst sicher nicht den Ausgang der Wahl. Aber es kann doch nicht sein, dass einfach darauf vergessen wird“, ärgert sich der Sozialdemokrat, der deswegen auch mit dem Land Kontakt hält.


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