Zellerndorf

Erstellt am 11. Juli 2018, 06:00

von Karin Widhalm

Pfarrer „Ladi“ muss abdanken. „Nicht jeder gute Seelsorger muss auch ein guter Pfarrer sein.“ Bischofsvikar Stephan Turnovszky gibt in einem offiziellen Schreiben bekannt, dass er für Wladyslaw Strus neue Aufgaben in der Erzdiözese Wien vorgesehen hat.

Wladyslaw „Ladi“ Strus ist seit 2015 in der Pfarre Zellerndorf.  |  Franz Enzmann

Er lobt dessen seelsorgerischen Fähigkeiten, die künftig noch mehr zu tragen kommen sollen, so die Begründung für die Versetzung aus der Pfarre Zellerndorf. „Als Leiter hatte er gewisse Schwächen“, kommentiert Dechant Clemens Beirer den Abgang des Pfarrers.

Pfarrer Cyprian Iakob wird im September in den Pfarrhof einziehen, am Wochenende feierte die Pfarrgemeinde den 300. Geburtstag des Hauses.
 
 |  Franz Enzmann

Das offizielle Schreiben Turnovszkys, das an alle Haushalte der Pfarre ging, scheint notwendig, da die Gerüchteküche ob der Versetzung von Strus, der in der Gemeinde sehr beliebt war und liebevoll „Ladi“ genannt wurde, brodelt. Man müsse den Gerüchten „aufs Entschiedenste“ entgegentreten: „Sie entbehren nicht nur jeder Grundlage, solche Gerüchte spalten eine Gemeinde und zerstören viel von dem, was Ihr Ladi mit viel Mühe und Herzblut aufgebaut hat.“


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