Horns Grüne machen sich für plastikfreie Stadt stark. Die Grünen Horn machen sich für gelebten Umweltschutz stark, Umweltausschuss wird sich mit dem Thema beschäftigen.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 18. Januar 2019 (06:11)
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Walter Kogler-Strommer: „Setzen wir doch ein gemeinsames Zeichen!“

„Die Stadt Horn ist gerade im Bereich des Naturschutzes eine Stadt mit Vorzeigecharakter – und das nicht nur für die Region. Im Bereich der erneuerbaren Energie, pestizidfreie Gemeinde und bei der E-Mobilität leistet die Stadt gemeinsam mit Partnern und Fördergebern seit vielen Jahren hervorragende und fruchtende Arbeit. Nun ist es an der Zeit, dass sich Horn auch mit dem Thema der Vermeidung von Plastik und der dazu nötigen Bewusstseinsbildung auseinandersetzt“, fordern die Grünen Horn, für die von den beiden Mandataren Walter Kogler-Strommer und Christa Eckhard ein Dringlichkeitsantrag eingebracht wurde.

Im Gegensatz zur altbekannten Forderung nach dem Öffi-Jahresticket um 365 Euro für alle Niederösterreicher, die nur bei der SPÖ-Fraktion Unterstützung fand, wurde dieser Antrag einstimmig in die Tagesordnung der letzten Gemeinderatssitzung aufgenommen.

Resolution geht auch an die Umweltministerin

Und Kogler-Strommer konkretisierte auch die Maßnahmen, wie Horn eine plastik-freie Stadt werden könnte: Stoff- und Papier- statt Plastiktaschen, Vermeidung von Einweg-Plastik (Wattestäbchen, Trinkhalme und -becher), Unternehmer sollen motiviert werden, auf Plastikverpackung zu verzichten, Verwendung von Mehrweggebinden fördern usw.

Thomas Weikertschläger
Jürgen Maier (ÖVP): „Thema wird an den Umweltausschuss verwiesen.“

„Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für ökologisches Bewusstsein, den Schutz unserer Umwelt und tragen wir dazu bei, die Lebensgrundlagen auch für zukünftige Generationen zu erhalten“, appellierte Kogler-Strommer, der auch beantragte, eine diesbezügliche Resolution an Umweltministerin Elisabeth Köstinger zu übermitteln.

„Es sind ja schon viele derartige Aktionen am Laufen“, kommentierte Bürgermeister Jürgen Maier (Foto links), „aber es ist richtig, dass wir in Horn zur Bewusstseinsbildung beitragen können. Daher können wir dem durchaus zustimmen. Der Umweltausschuss wird sich jedenfalls mit diesem Thema befassen.“