„Ja“ zum Mondscheinkino in Eggenburg. Sommer-Highlight kann von 30. Juli bis 23. August – inklusive neuem Gastro-Konzept – stattfinden.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 25. Mai 2020 (07:45)
Endlich fix: Das Mondscheinkino findet zur Freude von Andreas Zeugswetter uch im „Corona-Jahr“ 2021 statt.
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Aufatmen in Eggenburg: Dank der jüngsten Entwicklungen wird es möglich sein, das Mondscheinkino auch im „Corona-Jahr 2020“ durchzuziehen. „Der Stein, der mir ob dieser Entscheidung vom Herzen gefallen ist, war riesengroß“, freute sich „Mister Mondscheinkino“ Andreas Zeugswetter in einer ersten Stellungnahme gegenüber der NÖN.

Er sei zufrieden und glücklich, und: „Mein Blutdruck ist endlich wieder im Normalbereich“, setzte er scherzend hinterher. Dabei war den Eggenburgern lange nicht zum Lachen zumute. Lange sah es so aus, als wären die seit Herbst des Vorjahres laufenden Vorbereitungen für die sprichwörtliche „Katz“ gewesen. Zeugswetter blieb aber hartnäckig dran und wurde dafür nun belohnt.

Gespielt wird heuer vom 30. Juli bis 23. August. Den um zwei Wochen nach hinten verschobenen Starttermin sieht Zeugswetter nicht negativ. Denn: Die beiden Juli-Termine müssen noch – nach jetzigem Stand – mit maximal 250 Gästen über die Bühne gehen, ab August dürfen 500 Kino-Fans auf die Kanzlerturmwiese.

„Und das ist eine Größenordnung, bei der sich die Veranstaltung rechnet“, meinte Zeugswetter. Im Vorjahr besuchten im Durchschnitt 470 Gäste die insgesamt 18 Vorstellungen, bei Top-Filmen und Top-Wetter sind es auch schon mal an die 900 Gäste. Jetzt hofft Zeugswetter, dass sich die zuletzt gute Entwicklung bei den Infektions-Zahlen fortsetzt und es vielleicht sogar noch eine weitere Lockerung der Maßnahmen gibt, um ähnliche Zahlen auch heuer erreichen zu können.

Neues Service: Oppitz bietet Picknick-Körbe an

Vorbereitet ist sein Team auf alle Fälle. Neben der Fixierung des Programms (Zeugswetter: „Da ist wieder für jeden Geschmack etwas dabei“) hat man sich auch hinsichtlich Sicherheitsvorkehrungen wie Hygienemaßnahmen (so wird etwa ein sehr engmaschiges Intervall beim Desinfizieren der Toiletten eingerichtet) oder dem Gastro-Konzept Gedanken gemacht.

Ein zusätzlicher Gastro-Stand soll ebenso helfen, „Trauben-Bildung“ beim Anstehen zu vermeiden, wie eine Idee von Werner Oppitz, der auch heuer für die kulinarische Verpflegung vor Ort zuständig ist. Er griff eine Idee von Tourismus-Stadträtin Margarete Jarmer, die Stadtführungen inklusive Picknick anbieten möchte, auf und wird Picknick-Körbe für die Gäste anbieten.

Die können vorab reserviert werden und dann entweder bei Tisch oder „romantisch auf der Wiese“ konsumiert werden. Damit soll eine rasche und einfache Abfertigung von Kleingruppen ermöglicht werden, sagte Oppitz.

Von den Gästen erhofft sich Zeugswetter jetzt „Hirn und Hausverstand“ bei der Einhaltung sämtlich geltender Maßnahmen. Seitens der Organisatoren werde man auf alle Fälle alles tun, um „diesem depperten Virus keine Chance zu geben“, versprach Zeugswetter. Für jene Personen, die sich während des Lockdowns um die Aufrechterhaltung des Systems gekümmert haben – Mitarbeiter von Hilfswerk und Volkshilfe, Rotem Kreuz, den Supermärkten, im Kindergarten oder der Polizei – wird es am 31. Juli eine Extra-Vorstellung geben. „Weil wir diesen Leuten, die uns durch die Krise gebracht haben, danken wollen“, begründete Zeugswetter.