Auch Garser Museum hat wieder geöffnet. Zu Christi Himmelfahrt ist ein besonderes Objekt aus der Zeit Suppés zu sehen.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 11. Mai 2020 (11:08)
Eifrig beim Frühjahrsputz in der umfangreichen archäologischen Sammlung im Untergeschoss des Zeitbrücke- Museums sind Martin Obenaus, Silvia Schuster und Gertrude Obenaus (von links).
Anton Ehrenberger

„Die für April und Mai vorgesehene Ausstellung ,Mehr als Honig – 100 Jahre Imkerverein‘, die schon in Vorbereitung war, wird im kommenden Jahr nach Ostern gezeigt“ bittet Museumsverein-Obmann Anton Ehrenberger um Verständnis.

Zu tun gibt es aber auch so genug: „Zur Zeit wird intensiv im Museum gearbeitet, beginnend von einer Generalreinigung bis zur Vorbereitung der Sommerausstellung 2020 mit dem Thema ,Am Puls des Kamp - Künstler sehen das mittlere Kamptal‘, zu sehen bis Anfang Oktober.“

Stanzrolle von Suppé zu dessen 125. Todestag ausgestellt

Das Museum ist allerdings schon ab Samstag, 16. Mai, wieder geöffnet (Öffnungszeiten jeweils an Samstagen, Sonn- und Feiertagen 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr). Wenn es die Umstände erlauben, finden im September noch Begleitveranstaltungen dazu statt. Parallel dazu entsteht gerade eine Dokumentation zu den sakralen Kleindenkmälern, die in einem der nächsten Jahre als Ausstellung gezeigt wird.

Anton Ehrenberger

Am Donnerstag, 21. Mai (Christi Himmelfahrt), ist der 125. Todestag Franz von Suppé. Aus diesem Anlass zeigt das Museum an diesem Tag als Neuerwerbung den bisher ältesten Tonträger einer Komposition des Meisters. Es handelt sich um eine Stanzrolle für ein Pianola (mechanisches Klavier) aus „Dichter und Bauer“. Es stammt aus der Zeit kurz nach dem 1. Weltkrieg.

An diesem Tag wird auch die Suppé-Monographie aus dem Vorjahr zum Vorzugspreis angeboten!

Der Ausstellung zum Kamp ab Oktober folgt die Auseinandersetzung mit mit dem größten Strom Mitteleuropas: „Flussaufwärts - die Donau in der bildenden Kunst“. Diese Ausstellung der NöArt wird anlässlich der „Langen Nacht der Museen“ am Samstag, 3. 10., gezeigt. Den Abschluss macht die Ausstellung „Sichtwechsel“, in der es unter anderem um die Dokumentation der Museumsbestände und die Erforschung der ältesten Objekte des Museums geht.