Drei Mal Gold für Jugend bei Projekt-Marathon. Landjugend-Gruppen aus dem Bezirk Horn wurden für ihr Engagement ausgezeichnet. Sie hatten innerhalb von 42 Stunden tolle Projekte geplant und verwirklicht.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. Juni 2020 (06:29)

Gleich drei Gold-Prämierungen gab es für die teilnehmenden Gruppen aus dem Bezirk Horn beim Landjugend-Projektmarathon 2019. Nachdem der für Mitte März geplante Tag der Landjugend Niederösterreich dem Coronavirus zum Opfer gefallen war, wurde das Ergebnis nun per Videobotschaft in den sozialen Netzwerken verkündet.

Die Landjugend Röschitz wurde dabei mit Silber ausgezeichnet. Die Röschitzer hatten unter dem Titel „Uns kann nichts aus der Bahn werfen“ eine überdachte Outdoor-Kegelbahn errichtet.

In Röhrenbach baute die Landjugend-Gruppe einen Generationenplatz beim Jugendzentrum, das Projekt nannte sich „Play-Station 2.0 - weil Outdoor in ist“.

Spielefahrbahn für den Kindergarten gebaut

Für die Kleinsten in der Gemeinde setzte die Landjugend Meiseldorf bei ihrem Projekt ein Zeichen. Unter dem Motto „Fit für die Zukunft – Im Kindergarten und im Jugendheim“ wurde die Spielefahrbahn im Kindergarten erweitert und das neue Jugendheim, das wie berichtet im neuen Dorfzentrum entsteht, geplant. Ein neues Konzept und Stationsbeschreibungen für das Gemeindewanderwege-Netz gestaltete die Landjugend Burgschleinitz-Kühnring unter dem Titel „Fit auf Schritt und Tritt“ (die NÖN berichtete jeweils über die Projekte).

Beglückwünscht wurden die ausgezeichneten Gruppen nicht nur vom St. Mareiner Landesobmann Norbert Allram und Landesleiterin Kerstin Lechner, sondern auch von niederösterreichischen Spitzenpolitikern. Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf gratulierte in einer Videobotschaft ebenso, wie Landwirtschaftskammerpräsident Johannes Schmuckenschlager, Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko und EU-Abgeordneter Alexander Bernhuber, der selbst Landjugendmitglied ist.

Insgesamt waren 77 Gruppen mit dabei

Insgesamt stellten sich 77 Gruppen im Herbst der Herausforderung, innerhalb von 42 Stunden ein Projekt – von der Planung über die Dokumentation bis zur Fertigstellung – für den guten Zweck umzusetzen.