Jugendlicher Schwung bei Glenn Miller-Konzert. Zum ersten Mal auf Einladung der Jeunesse Horn, der "Musikalischen Jugend", und ihrem Leiter Harald Schuh gab die Big Band Formation Horn ein Konzert im dicht gefüllten Vereinshaus. Das Motto des Abends: „Time to remember – Musik aus der Glenn Miller-Ära“.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 12. Oktober 2019 (13:59)

Und diesem Motto wurde die Band unter der Gesamtleitung von Obmann Roland Gatterwe und der musikalischen Leitung von Reinhard Zeug gleich in doppelter Hinsicht gerecht. Zum einen präsentierte sie sich optisch dem Motto angepasst und trat in der legendären US Army-Uniform auf, so wie es damals ihr großes Vorbild tat.

Zum anderen wurde die 23-köpfige Big Band einmal mehr ihrem ausgezeichneten Ruf gerecht und brachte im typischen Glenn Miller-Sound unvergessliche Stücke wie "Moonlight Serenade", "Little Brown Jug", "A String Of Pearls", den "St. Louis Blues March" oder "American Patrol" exzellent zu Gehör. Helmut Maschek war bei seiner Premiere als Moderator ein weiterer Pluspunkt.

Für das dankbare Publikum, das mit Beifall nicht geizte und sogar standing ovations spendete, gab es als Zugabe unter anderem "In The Mood". Und zum Abschluss die "Moonlight Serenade" in der Glenn Miller-Interpretation in Form einer historischen Aufnahme.