Gerhard Tschugguel: Es wird in Hände gespuckt. Gerhard Tschugguel ist fit wie nie, arbeitet mehr denn je.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 19. Mai 2020 (17:27)
Heimarbeit: Gerhard Tschugguel, Inhaber der Bücherstube, packt selber zu. Von nichts kommt nichts.
NOEN

Neben seiner Tätigkeit als Journalistenausbildner für die Katholische Medien Akademie arbeitet Tschugguel seit Beginn der Corona Zeit intensiv für seine Bücherstube: „Keine Zeit, klassischer Fall eines Neopensionisten,“ schmunzelt Tschugguel. Sein Zimmerfahrrad ächze und stöhne unter seinen Tritten, weil es das bisher nicht gewohnt war. Tschugguel sei nun fitter denn je.

Der erzwungene Rückzug in die eigene Häuslichkeit war für ihn kein Problem. Aber die Corona-Zeit zeige, wie sehr der Mensch ein soziales Wesen sei, dass er (die) Gesellschaft brauche. Treffen mit Freunden und Bekannten, die Gespräche, das Miteinander, „das ist mir enorm abgegangen“.

„Alle Lesungen der Bücherstube gibt’s erst wieder im Herbst“, bedauert Tschugguel. Umso mehr freue er sich, dass die schrittweise Öffnung den Besuch der Messe wieder erlaube. Tschugguel ist Mitglied der katholischen Studentenverbindung Waldmark Horn. „Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Zeit machen aus dem Steuertopf ein (Nudel-)Sieb“, daher sei zupacken das Gebot der Stunde.