Die Arena beleben

Erstellt am 29. April 2014 | 09:32
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Foto: NOEN, Jenny Sellner
Das Areal in der Raabser Straße 34 soll zu einem gemeinsamen Treffpunkt für das Horner Vereinsleben werden.
Von Jenny Sellner

Es war ein „Treffen der Generationen“, als der Stadterneuerungs-Arbeitskreis „Arena neu“ kürzlich erneut im Jugendraum vor Ort tagte, um weitere Vorgehensweisen und Möglichkeiten für eine Umgestaltung des ehemaligen Industrieareals zu besprechen.

„Wir bekommen viele gute Rückmeldungen"

„Gemeinde trifft Jugend“, kommentierte Arbeitskreisleiter Stadtrat Gerhard Lentschig erfreut die Anwesenheit vieler Interessierter aller Altersgruppen und nutzte das Treffen, um auch Rückmeldungen bezüglich des neuen Fun Courts am Freibadparkplatz einzuholen: „Wir bekommen viele gute Rückmeldungen und sind durchaus positiv angetan. Der neue Fun Court wird nicht nur gut angenommen, er wird auch gut gepflegt!“

Gut gepflegt werden wollen auch die bereits bestehenden Gebäude am Arena-Areal in der Raabser Straße, deren weitere Instandhaltung und Renovierung in das neue Konzept mit aufgenommen werden sollen

Weiters soll die durch die Verlegung des Fun Courts entstandene freie Fläche nicht ungenutzt bleiben. Angedacht wird zurzeit die Verstärkung des Innenhofcharakters durch einen Zubau, in dem Raum für das rege Horner Vereinsleben geschaffen werden soll. Eine möglichst autofreie Gestaltung des Innenhofes soll ihn für die einzelnen Vereine als gemeinsamen Treffpunkt nutzbar machen.

„Auch andere Vereine sollen sich zu uns gesellen“

So bestärkt Lukas Sochurek als Vorstandsmitglied des Vereins JuKu: „Bei uns hat beispielsweise die Grillsaison bereits begonnen. Wir würden uns freuen, wenn bald nicht nur wir als Jugendverein am Abend gemütlich beisammen sitzen, sondern sich auch andere Vereine zu uns gesellen!“ Ein Gedanke, den auch Gemeinderat Wolfgang Welser aufgreift: „Es soll darum gehen, die Arena zu beleben.“

Mit dieser Vorstellung will der Arbeitskreis nun in die Planung gehen, um die bereits gesammelten Ideen zu konkretisieren. „Wir müssen am Boden der Realität bleiben“, stellt Lentschig bezüglich der Finanzierung fest, „aber nichtsdestotrotz werden wir alle gemeinsam am Ball bleiben, damit wir hier in der Arena noch mehr verbessern können!“