Corona-Schutz auf dem Schulweg. Eggenburger Schüler werden über Wichtigkeit der Schutzmaßnahmen informiert.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 18. Mai 2020 (07:43)
Am Montag früh waren Stadtrat Martin Neugebauer (ÖVP), Gemeinderat Kurt Schrottmeyer (SPÖ) und Johannes Tutschek (von links) im freiwilligen Einsatz, um Schüler am Schulweg – unter anderen zur Musikmittelschule mit Direktorin Judith Grafinger (3. von links) – über die Wichtigkeit der Corona-Sicherheitsmaßnahmen hinzuweisen. Unterstützt wird die Aktion auch von der Eggenburger Polizei.
Margarete Jarmer

Sicherheit am Schulweg ist immer ein Thema – in Eggenburg hat sich jetzt eine Gruppe von Freiwilligen gefunden, die das Thema Sicherheit am Schulweg auch hinsichtlich „Corona“ an Schüler und Eltern kommunizieren will.

Zum ersten Mal im Einsatz waren die Freiwilligen rund um Stadtrat Martin Neugebauer, der Leiter des Corona-Krisenstabes in Eggenburg ist, zum Restart des Schulbetriebes am vergangenen Montag. Auf dem Schulweg zwischen dem Busbahnhof und der Schule wurden die Schüler darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, den Mindestabstand einzuhalten und keine Gruppen zu bilden.

Mit dieser Aktion wolle man nicht nur Aufklärungsarbeit bei den Kindern leisten, sagte Neugebauer. Auch den Eltern solle vermittelt werden, dass auf die Sicherheit ihrer Kinder am Schulweg geachtet werde. Entgegenwirken will man damit unter anderem, dass nun alle Schüler mit dem Auto zur Schule in der Mozartstraße gebracht werden. Laut Neugebauer hat auch Gemeinderat Josef Gundinger als Pendlerbeauftragter der Stadtgemeinde mit dem VOR Kontakt aufgenommen, um die Bus-Chauffeure zu bitten, auf die Einhaltung der Maskenpflicht und der Abstandsregeln hinzuweisen.

Positiv sei, dass sich für diese Aktion zahlreiche freiwillige Privatpersonen und Gemeinderäte aller Fraktionen zusammen gefunden hätten, sagte Neugebauer. Besonders beachtlich sei das, weil die Zeiten, an denen die Freiwilligen im Einsatz sind, „nicht sehr arbeitsfreundlich sind“, wie Neugebauer sagte. Durchgeführt wird die Aktion täglich von 6.50 bis 7.20 Uhr und dann zu Mittag nach der Schule. Täglich sind drei Freiwillige im Einsatz. Geplant ist die Aktion vorerst für diese Woche. Dann kann in in Absprache mit den Schul-Direktorinnen bis Pfingsten oder länger verlängert werden.

Die Disziplin sei beim Start heute morgen bei Eltern und Schülern hoch gewesen, erzählte Neugebauer. Alle Kinder seien schon mit Mundschutz gekommen und hätten auch beim Eintritt in die Schule die Abstandsregeln eingehalten.