Ein Oscar für die NÖN von „Mr. Mondscheinkino“. „Mr. Mondscheinkino“ drückte mit Mini-Statuen seinen Dank aus.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 16. August 2019 (04:56)
Karin Widhalm
Verleihung mit (v. l.): Gemeinderat Stefan Jungwirth, NÖN-Sekretärin Rosi Gamerith, Andreas „Mr. Mondscheinkino“ Zeugswetter, NÖN-Anzeigenverkäuferin Jutta Zimmer, der zweite „Oscar-Preisträger“ Georg Urban, Vizebürgermeisterin Susanne Satory, Wolfgang Dafert und Nationalratsabgeordneter Lukas Brandweiner.

Es schüttete die meiste Zeit, aber wer geglaubt hat, dass niemand zur samstägigen Vorstellung im Mondscheinkino auf der Wiese beim Kanzlerturm käme, der irrte gewaltig. Die Gäste drängten sich unter einem Vordach oder im Zelt zusammen und die ganz hart gesottenen unter ihnen saßen direkt vor der Leinwand unter ihrem mitgebrachten Schirm. Wenn „Der König der Löwen“ ruft, dann folgt man ihm eben.

Entertainment Weekly/Disney
„Simba“ mauserte sich zum Kassenschlager fürs Mondscheinkino in Eggenburg, das sich möglicherweise über einen Besucherrekord freuen darf. Genaues weiß man in den nächsten Tagen.

Und denkt sich: „Hakuna Matata“. Den Spruch aus der afrikanischen Sprache Swahili hörte man zuerst nicht im Film, sondern aus dem Mund von Organisator Andreas Zeugswetter. Den hohen Niederschlag darf man – gut ausgerüstet – eben nicht zu einem Problem werden lassen. 400 Besucher zählte Zeugswetter an diesem Abend.

Sponsoren und Partner folgten ebenso der Einladung von Vizebürgermeisterin Susanne Satory, die auch Nationalratsabgeordneter Lukas Brandweiner begrüßte. Wolfgang Dafert, Obmann des Bürgerkorps Eggenburg, nahm ein Ensemble des Jugendblasorchesters „Young Spirits“ mit. Zeugswetter hatte eine Überraschung parat.

Oscar-Verleihung direkt in der Mittelalter-Stadt

„Mr. Mondscheinkino“ vergab Oscars, der in Hollywood die besten Filmemacher in den Vereinigen Staaten auszeichnet – in Miniaturform – an Richard Küttner, Geschäftsführer bei der Europapier Dienstleistungsgesellschaft und Filmsponsor, an Georg Urban, der seit langen Jahren das Kinoprogramm auf Werbematerialien seines Supermarktes abdrucken lässt.

Und: Die NÖN Horn erhielt als Medienpartnerin der ersten Stunden ebenso den Oscar. Das ist auch auf die Arbeit des früheren Redaktionsleiters Martin Kalchhauser, jetzt Chef der NÖN Krems, zurückzuführen. Kleine Oscar-Statuen werden zudem das Organisationsteam, die in der Technik, Betreuung der Wiese und der Toiletten, bei der Kassa und im Buffet aktiv sind, erhalten.

Karin Widhalm
Die NÖN ist ein langjähriger Mondscheinkino-Partner (v. l.): Rosi Gamerith, Andreas Zeugswetter, Jana Czvitkovits, Maximilian Wunderer mit (vorne) Matthias Zischka, Jutta Zimmer und Denis Irimiea.

So wie’s derzeit aussieht, darf sich die Organisation über einen Besucherrekord freuen. Die genauen Zahlen werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Der Rekord ist auch auf die zwei Zusatzvorstellungen des computeranimierten Films „Der König der Löwen“ zurückzuführen. Das war eine Premiere in der 23-jährigen Kinogeschichte. 2018 führte der Erfolg von „Mamma Mia 2“ zumindest zu einer Zusatzvorstellung.