Sommer, Schaumrollen und die Gehörsturz-Combo. Nach wochenlangen Corona-Einschränkungen freuten sich viele auf den Garser Sommerreigen, der vergangene Mittwoch im Gasthaus Nußbaum in Etzmannsdorf startete.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 25. Juli 2020 (20:11)

Doch für viele Besucher endete das Fest abrupt bereits beim Eingang. „Wer nicht reserviert hat, bekommt keinen Platz und muss leider nach Hause geschickt werden“, musste Helga Nußbaum, die – ausgerüstet mit einem Sitzplan – die Gäste empfing und zu ihren Tischen begleitete, leider mitteilen.

Bereits zum sechsten Mal nehmen die Gastwirtin und ihr Team am Garser Sommerreigen teil, wo jeden Mittwochabend ein anderer Ort Schauplatz für das fröhliche Treiben ist. „Corona hat gravierende Auswirkungen für unserer Veranstaltung“, meint die Wirtin, die maximal 500 Gästen bewirten durfte. „Tischabstände mussten verbreitert werden und unter den geltenden Bestimmungen zum Schutze aller und unter der Einhaltung der geltenden Hygieneregeln durften maximal Gruppen mit zehn Personen an einem Tisch sitzen und die müssen sich auch kennen“, ergänzte Nußbaum. Der Platz neben der Kapelle mit den Heurigengarnituren und den Standln für Kulinarik und Getränke bot das einladende Ambiente für die Veranstaltung.

Für die rasante Bedienung erntete das eifrige Personal viel Lob. Die ansprechende Kulinarik mit Grillhenderl, Stelzen und Süßem als Nachschlag fand reißenden Absatz. Infolge des großen Appetits der Gäste auf Süßes wurden die Mehlspeisen trotz einer „Einbahnregelung“ zu den Köstlichkeiten bald zur Mangelware, denn die leckeren Schaumrollen gingen weg wie die „warmen Semmeln“. Die musikalische Unterhaltung steuerten, nach eigener Definition „Die Gehörsturz-Combo“, Thomas Stefal am Schlagzeug und Josef Richter mit seiner Harmonika in bewährter Manier bei.

Weiter geht's am 29. Juli bei Claudia und Marius Singer mit „Nostalgie am Kampstrand“ im Erlebnisbad.