Horn

Erstellt am 14. Juni 2018, 05:21

von Thomas Weikertschläger

Druckerei Berger feierte ihr 150-jähriges Bestehen. Die Druckerei Berger feierte ihr 150-jähriges Bestehen – und ehrte langjährige Mitarbeiter als Erfolgsgaranten.

Bürgermeister Jürgen Maier (rechts) und Vize Gerda Erdner (2. von links) überreichten Peter, Ferdinand, Peter und Ferdinand Berger (von links) eine Tafel für die „Ferdinand-Berger-I.-Straße“. So wird künftig eine auf das Areal der Firma Berger führende Abfahrt der Wiener Straße heißen.Weikertschläger  |  NOEN, Thomas

Mit einem Film über die eindrucksvolle Geschichte der Druckerei „Ferdinand Berger & Söhne GmbH“ startete die Feier anlässlich des 150-jährigen Bestehens dieser Firma, die als einzige Druckerei Österreichs über einen so langen Zeitraum durchgehend in Familienbesitz ist.

Imposante Entwicklung der Firma

Im Rahmen der Feier blickten die Geschäftsführer Ferdinand und Peter Berger, die die Firma in fünfter Generation führen, nicht nur auf die imposante Entwicklung der Firma, die heute 250 Mitarbeiter hat, zurück. Sie strichen auch die Bedeutung der Mitarbeiter für den Erfolg des Unternehmens hervor. So seien neben der Schnelligkeit und Qualität die Verlässlichkeit und Professionalität der Mitarbeiter die Garanten für den Erfolgskurs, auf dem sich die Firma trotz der intensiven Entwicklung auf dem Druckerei-Sektor in den vergangenen Jahren befinde, lobte Ferdinand Berger.

Anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums sei er erfüllt von einem Mix an Gefühlen. „Ich verspüre Verantwortung gegenüber dem, was mir die Familie anvertraut hat, gegenüber den Mitarbeitern und gegenüber der Firma an sich“, meinte Berger.

Dankbarkeit und Stolz

Auch Peter Berger zeigte sich stolz, „ein Rädchen im Betrieb sein zu dürfen“. Zwar sei es die Unternehmens-Spitze, die lenke, doch sei es die Arbeit der Mitarbeiter, die dafür verantwortlich sei, dass „es dann auch passt“.

Das Unternehmen vergleiche sich gerne mit dem „gallischen Dorf“, das als letzter großer privater Drucker gegen übermächtige Konkurrenz ankämpfen müsse. Anders als das Dorf brauche man aber keinen Zaubertrank. „Nur wer versucht, jeden Tag besser zu werden, der kann auch bestehen“, strich Ferdinand Berger die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter hervor.

Ein besonderes Geschenk gab es für die Firma seitens der Stadtgemeinde Horn, mit der es eine gute Zusammenarbeit gibt. Bürgermeister Jürgen Maier und Vize Gerda Erdner überreichten ein Straßenschild für die „Ferdinand-Berger-I.-Straße“. Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ, stellte sich mit der „Silbernen Ehrennadel“ der Wirtschaftskammer ein.

Ein Sextett der Big-Band-Formation Horn sorgte für die tolle musikalische Umrahmung.