Drosendorf: „Wollen uns auf den Klimawandel vorbereiten“

Stadtgemeinde Drosendorf-Zissersdorf bereitet sich auf Kilma-Herausforderungen vor – und hat schon einige Akzente gesetzt.

Erstellt am 22. Oktober 2021 | 07:05
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Am Bild: Bürgermeister Josef Spiegl, eNu-Gemeindebetreuerin Elisabeth Wagner, Stadtrat Alois Michael Weber und Stadtamtsdirektor Mathias Häckel.
Foto: Gemeinde Drosendorf-Zissersdorf

Nachdem der Klimawandel immer spürbarer wird und auch vor der Gemeinde Drosendorf-Zissersdorf nicht halt macht, hat die Stadtgemeinde gemeinsam mit der Energie- und Umweltagentur NÖ über mögliche Maßnahmen innerhalb der Stadtgemeinde beraten. Warum das die Stadtgemeinde getan hat? „Weil wir uns für kommende Herausforderungen wappnen und uns auf den Klimawandel vorbereiten wollen“, sagt Bürgermeister Josef Spiegl.

Auch wenn die Stadtgemeinde in den vergangenen Jahren bei Starkregenereignissen relativ glimpflich davon gekommen sei, stelle das Ableiten der Oberflächenwässer bzw. überraschende Starkregenereignisse die Gemeinde immer wieder vor Herausforderungen. Während früher Regenereignisse eher großflächig erfolgten, komme es wegen des Klimawandels verstärkt zu kleinräumigen Starkregenereignissen, sagt Spiegl. Wenn es etwa in Wolfsbach oder Heinrichtsreith zu solchen Phänomenen komme, müssten große Wassermengen durch Drosendorf-Altstadt geleitet werden.

Besprochen wurde auch die Möglichkeit zur Errichtung weiterer Photovoltaik-Anlagen, wobei die Gemeinde bei diesem Thema laut Gemeindechef Spiegl schon auf einem guten Weg ist. Künftig wolle man dabei aber noch verstärkt auf die Kombination mit Energiegemeinschaften setzen.

Gemeinde setzt auf LED und erneuerbare Wärme

Als weitere Maßnahmen, die zum Klimaschutz gesetzt worden sind, seien die Umstellung der Ortsbeleuchtungen auf LED – sie wurde bereits größtenteils durchgeführt –, die Aufstellung eines Bienenhotels und das Anlegen mehrerer Blumenwiesen zu nennen. Außerdem werden schon seit Längerem sämtliche öffentliche Gemeindegebäude mit erneuerbarer Wärme versorgt. Die Gemeinde wolle auf allen Ebenen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, dabei sei man für die Hilfestellung durch die eNu dankbar, sagt Spiegl.