Klangerlebnis zum Finale. Das Sängerpaar Alexandra Reinprecht und Horst Hubmann ließen gemeinsam mit Streich-Ensemble Marmorsaal erklingen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 19. November 2019 (08:53)
Dank für die Helfer und Sponsoren von „Geras-klingt“-Chefin Gerlinde Hofbauer, (2.R.Mitte) und Standing Ovations für Alexandra Reinprecht und Gatten Horst Hubmann (vorne) bzw. für die Mitglieder des Streichquartetts Helmut Lackinger, Zsofia Günther-Mezaros, Paul Rabeck und Alexandra Koll (v. r.) gab es beim Konzert im Stift Geras.
Nowak

„Das Jahr 2019 war unser bisher erfolgreichstes“, freute sich Gerlinde Hofbauer, „Geras klingt“-Gründerin und mit ihrem Team unermüdlicher Motor dieser musikalischen Veranstaltungsreihe im Marmorsaal des Stiftes beim Konzert „Ich hätt getanzt heut Nacht“ am 17. November.

Ein Motto aus dem Musical „My Fair Lady“, das das sympathische Sängerpaar Alexandra Reinprecht und Horst Hubmann gleich zu einem schwungvollen Tanz auf dem neuen Podium nutzte. Beide waren schon einmal zu Gast im Stift und vielleicht auch der Grund für die wieder ausverkaufte Veranstaltung. Am Beginn aber brachte das „Symphonische Streichquartett Wien“ unter Leitung von Helmut Lackinger mit der Ouvertüre zur „Fledermaus“ von Johann Strauß richtige Operettenstimmung in den Abend, der zur Begeisterung des Publikums von musikalischen „Ohrwürmern“ wie Lehars „Da geh ich ins Maxim“ oder Paul Abrahams „Mausi, süß warst du heute Nacht“ erfüllt war.

Das Gesangsduett bewies dabei Stimmfestigkeit und Brillanz und beeindruckte bei Emmerich Kalmans „Gräfin Mariza“ durch ungarisches Outfit und ihren temperamentvollen Auftritt. Einfühlungsvermögen bei der Begleitung der Gesangspartien und Virtuosität mit gekonnten Pizzicati bei der Anderson-Komposition „Typewriter“ bewiesen die vier Instrumentalisten, allesamt Mitglieder der Wiener Symphoniker. Auf Initiative von Sopranistin Alexandra Reinprecht hatten die Zuschauer beim Musical „Mary Poppins“ noch die Möglichkeit, beim Song über das „Drachensteigen“ nach Kräften mitzusingen.