15 Fahrzeuge im Rausch beschädigt. 19-Jähriger fasste wegen schwerer Sachbeschädigung fünf Monaten bedingt aus.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 06. Juni 2020 (18:15)
Gericht Symbolbild
APA (dpa/Archiv)

„Ich kann es mir bis heute nicht erklären, warum ich das gemacht habe. Ich hatte was getrunken und bin ausgerutscht. Einen Sturz konnte ich verhindern, weil ich mich an einem Autospiegel festgehalten habe. Dabei habe ich mich aber verletzt und blutete. Da muss mich der Ärger und Frust überkommen sein“, schildert der 19-jährige Präsenzdiener. Er kann vor Gericht keine plausible Erklärung liefern, warum er am 18. September des vergangenen Jahres in Horn 15 geparkte Fahrzeuge beschädigt hat.

„Sie haben auf die Autos geschlagen und hingetreten und dabei einen Gesamtschaden von an die 6.000 Euro verursacht, und Sie können keinen Grund für die Sachbeschädigungen angeben? Vielleicht zu viel getrunken und dann löste der Alkohol nach der Verletzung einen Wutausbruch aus“, bot die Richterin einen möglichen Grund der Attacke.

Wehrmann will Schaden „auf Cent begleichen“

„Das kann schon sein. Ich ich weiß es wirklich nicht. Es tut mir furchtbar leid und es wird sicher nie mehr vorkommen. Ich werde den Schaden auch bis auf den letzten Cent begleichen“, beteuerte der geständige Wehrmann.

Der bislang unbescholtene 19-Jährige wird wegen schwerer Sachbeschädigung zu einer fünfmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Weiters muss er für den verursachten Schaden aufkommen. Rechtskräftig.