Eggenburg: 85.000 Euro für "kleinstes Auto der Welt". Alle 129 Roller und Miniautos aus der Nachkriegszeit, die bis vor Kurzem als Sammlung "RRR - Roller, Rollermobile & Raritäten“ das Herzstück der Eggenburger Nostalgiewelt gebildet hatten, wechselten bei einer Versteigerung im Dorotheum in Wien am 10. Juli den Besitzer – und das zu Höchstpreisen.

Von Red. Horn. Erstellt am 13. Juli 2020 (11:35)
Der Peel P.50 wechselte für 85.100 Euro den Besitzer.
Dorotheum

Als Top-Exponat erwies sich der Dreiräder Peel P.50, Baujahr 1963, das kleinste Auto der Welt, von dem nur 47 Exemplare hergestellt wurden. Diese Seltenheit aus Großbritannien wurde mit sensationellen 85.100 Euro honoriert, sein großer Bruder Peel Trident erreichte 66.700 Euro. Mit 36.800 Euro für den 1954er Messerschmidt KR 175 setzte sich ein Saalbieter gegen zahlreiche Interessenten an den Telefonen durch.

Sämtliche Puch-Modelle wurden ebenfalls weit über die Erwartungen gesteigert, so etwa der 1958 Steyr Puch 500 Modell Fiat für 32.200 Euro, ein BMW 600 für 35.650 Euro. Eine schwarz-weiße 1956 Josef Walter & Co. Colibri‘54 war ein Highlight bei den Zweirädern und ging für 8.970 Euro in seine neue Heimat USA.