Huber: „Zusammenhalt ist im gesamten Klinikum spürbar!“. Durch die Covid-Pandemie wurde auch im Landesklinikum Horn-Allentsteig der Arbeitsalltag der Mitarbeiter ordentlich durcheinandergewirbelt. Im Horner Klinikum werden Covid-Patienten, sofern sie Betreuung in Fachrichtungen, die am Horner Klinikum geboten werden, brauchen, betreut. NÖN-Redaktionsleiter Thomas Weikertschläger bat fünf der insgesamt 700 Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen an beiden Standorten, aus ihrem neuen Alltag und von ihren neuen Herausforderungen zu erzählen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. Dezember 2020 (04:40)
Bei Franz Huber, Kaufmännischer Direktor, und Pflegedirektorin Elisabeth Klang (von links) laufen im Krisenstab des Landesklinikums Horn alle Fäden zusammen.
Landesklinikum Horn

Franz Huber, Kaufmännischer Direktor:

„Während der ,Normalbetrieb‘ im Krankenhaus zwar eingeschränkt aber doch weiter läuft, müssen im Krisenstabsmodus in der Klinikeinsatzleitung laufend organisatorische und rechtliche Fragestellung und Herausforderungen bewältigt werden. Situationen ändern sich oft stündlich, die Mitarbeiter in allen Bereichen und Berufsgruppen haben unterschiedlichste Fragestellungen, auf die sie berechtigter Weise rasche und fundierte Antworten erwarten, es besteht ein gesteigertes Maß an Informationsbedürfnis. All dies geht einher mit einer deutlich höheren Arbeitsbelastung und einem entsprechend hohen Stresspotenzial.

Was als positiv gesehen werden kann ist, dass der Zusammenhalt im gesamten Klinikum deutlich spürbar ist, dass Dinge, die früher oft sehr, sehr lange diskutiert werden mussten, jetzt fast von alleine geschehen und im ganzen Haus spürbar ist, dass die gegebene Ausnahmesituation so gut wie nur irgendwie möglich bewältigt werden muss und kann.

Es gibt zweifellos auch Grenzen der eigenen Arbeit, wichtig ist, entsprechend abschalten zu können – sei es zum einen durch Bewegung und zum anderen sich auch bewusste Ruhezeiten zu gönnen.

Durch Einhaltung der allgemein gültigen Vorsichtsmaßnahmen und Nutzen der glücklicherweise ausreichend zur Verfügung stehenden Schutzmaterialien, insbesondere Schutzmasken, sollte das Covid-Infektionsrisiko im Landesklinikum Horn nicht höher sein als anderswo.“