Jugendliche tauchten in Literatur-Welt. 20 Jugendliche aus Österreich & der Schweiz ließen sich in Horn zu fantasievollen Texten inspirieren.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 21. Juli 2020 (06:08)
Die jungen Schreiber Felicitas Anna Berger, Alea Yvonne Divjak, Organisator Martin Ohrt, Sophie Anna Kigler und Rosa Sophie Peschina (von links) wurden bei der Text-Präsentation mit viel Applaus belohnt.
E. Reininger

Die Schreibzeit Waldviertel lockte trotz Corona viele schreibbegeisterte Kinder und Jugendliche nach Horn. Bereits zum dritten Mal organisierte Martin Ohrt von der Jugend-Literatur-Werkstatt Graz in Kooperation mit der Schreibwerkstatt Waldviertel einen Workshop.

Ob aufregende Reisen in die Vergangenheit oder andere Welten, spannende Begegnungen mit unheimlichen Gestalten, nachdenkliche Geschichten mit überraschenden Wendungen – alles war möglich in der Welt der Fantasie und der Worte, in die die Teilnehmenden der Schreibzeit vergangene Woche im Kunsthaus eintauchen konnten. 20 Kinder und Jugendlichen von zehn bis 16 Jahre aus Österreich und der Schweiz trafen sich, um sich zu Geschichten inspirieren zu lassen.

Teilnahme 2021 bei Wettbewerb gewinnen

Einige der Jugendlichen waren zum ersten Mal bei dieser Schreibzeit dabei, andere bereits zum wiederholten Male. Ohrt: „Und alle waren sich am Ende einig, dass sie auch im nächsten Jahr gerne wieder mit dabei sein möchten.“ Viel Inspiration lieferte den jungen Autoren ein Besuch des Museums der Stadt Horn, auch floss so manches Detail, auf das sie während des Schreibens im inspirierenden Ambiente des Kunsthaus Horn stießen, in ihre Texte ein. In weiterer Folge werden Texte aller Teilnehmenden in einem eigenen Band in der Publikationsreihe Erstdruck zusammengefasst, und damit einem größeren Kreis von Literaturinteressierten zugänglich gemacht.

„Kinder und Jugendliche, die sich für die Schreibzeiten im nächsten Jahr interessieren, sind herzlich eingeladen, beim europäischen Literaturwettbewerb der Jugend-Literatur-Werkstatt Graz mitzumachen. Bis 15. Oktober können sie ihre Texte schicken und auf diese Weise vielleicht sogar eine kostenlose Schreibzeit-Teilnahme gewinnen“ erklärte Martin Ohrt abschließend.