Stadt baute neuen Busbahnhof. Beengte Straßenverhältnisse gehören schon mit August der Vergangenheit an.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. August 2019 (04:40)
Stadtgemeinde/Reischütz
Gemeinderat Paul Klinger, Vorsitzender-Stellvertreter im Verkehrsausschuss, Baustadtrat Manfred Daniel und Bürgermeister Jürgen Maier (v. l.) beim Lokalaugenschein in der Bahnstraße.

Für Pendler und Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel in Horn gibt es nun fünf neue Bushalltestellen beim Bahnhof (die NÖN berichtete im Vorfeld). Die Stadtgemeinde wollte damit den Umstieg von der Bahn in den Bus und somit in den Regionalverkehr erleichtern. Neben den Bushaltestellen wurde auch eine Wendemöglichkeit errichtet.

Den Auftrag zur Erstellung des neuen Buskonzepts wurde an die Ziviltechniker GmbH Schneider Consult vergeben. Am Bahnhof Horn waren keine Bushaltestellen in ausreichender Anzahl und in diesem Zusammenhang auch keine geeigneten Wendemöglichkeiten vorhanden.

Damit der Bahnhof besser mit dem regionalen Busverkehr verknüpft werden konnte, war es notwendig, hier fünf neue Bushaltestellen zu errichten. Bislang hielten die Busse unmittelbar bei der Kreuzung Bahnhof-/ Breiteneicher-/Magazinstraße, die sie auch als Platz zum Wenden nutzten. Da längere Busse hier allerdings nicht wenden konnten, mussten öfter größere Umwege in Kauf genommen werden. Für kürzere Busse wurden innerhalb dieses Bereiches zwei Bushaltestellen errichtet.

Auch 15 m lange Busse können jetzt wenden

Für Busse mit einer Länge von ca. 15 Metern hat die Stadtgemeinde Horn nun gegenüber dem Bahnhofgebäude neue Bushaltestellen errichtet. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse musste die dort befindliche Böschung zur Magazinstraße durch einen zweieinhalb Meter hohen Steinsatz inklusive Randbalken ersetzt werden.

Im hinteren Bereich der Bahnhofstraße wurde der Wendeplatz für 15-Meter-Busse errichtet. Hier musste ebenfalls eine Böschung abgetragen und durch einen ca. zwei Meter hohen Steinsatz ersetzt werden. Für den Wendeplatz wurden von hier bis zur bestehenden Randbegrenzung bei den Bahngeleisen 25 Meter vorgesehen.

„Die Bauarbeiten waren dringend notwendig“, erklärte Bürgermeister Jürgen Maier, „da nur so der öffentliche Verkehr attraktiviert werden kann, indem wir die notwendigen Umsteigemöglichkeiten anbieten.“

Die Umsetzung fand durch die Firma Held+Francke statt, die die Bauarbeiten rasch erledigte. So konnte das Projekt schon im August fertiggestellt werden. Die Projektkosten betragen rund 150.000 Euro.