Hunderte Besucher kamen zum ersten Babenbergerfest. „Eine überaus gelungene Veranstaltung dank Burg-Geschäftsführer Peter Schneyder und seinem Team sowie der Garser Jägerschaft.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 16. November 2019 (13:25)

Das schreit ja geradezu nach einer Fortsetzung", war Bürgermeister Martin Falk hellauf begeistert vom gelungenen ersten Babenbergerfest auf der Burg Gars. Und dieser Meinung pflichteten auch etliche hundert Besucher bei. Angesichts dieses Erfolges wird es wohl auch 2020 am Festtag des Heiligen Leopold, der ja 1073 hier geboren ist, eine Fortsetzung geben.

Schneyder und Erwin Klinglhuber, Obmann des Garser Jagd- und Naturschutzvereins St. Hubertus, mit ihren Teams waren die bleibende Kraft des Festes, das für jeden etwas bot. Bildungshungrige kamen bei der Ausstellung über die Geschichte des Minnesangs und der Kreuzritter oder der ausgezeichnet aufbereiteten Schau über die Jagd und die Tiere des Waldes ebenso auf ihre Rechnung wie jene, die schon immer wissen wollten, wie Jagdhunde eigentlich ausgebildet werden. 

Bei den Kindern kamen natürlich die Schaukämpfe des Vereins Rittersporn besonders gut an, ebenso die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung selbst Nägel zu schmieden. Auch die Erklärungen über das Leben und die Bekleidung der Ritter erweckten großes Interesse bei den Kleinen und ihren erwachsenen Begleitern. Ein Rundgang um die Burg mit Waldpädagogin Steffi Kratzer unter dem Motto „Wie ,schmeckt‘ der Wald?“ ließ die Teilnehmer die Natur bewusst erleben.

Und natürlich kam auch das Kulinarische in Form etwa von Wildschweinwurst oder Rehschinken nicht zu kurz.