Gefahren aus dem Internet: Klare Regeln gefordert. Auf Initiative des Horner Lions Clubs wurde im Kunsthaus über Gefahren aus dem Internet für Jugendliche diskutiert.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 19. November 2019 (08:53)
Gedanken zum Umgang mit Facebook, Smartphone & Co unter dem Motto „Kids im Netz“ machten sich Gruppeninspektor Maximilian Schernhammer vom LKA NÖ, Renate Brosch, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, Harald Hofmann und Friedrich Eckhard, Präsident des Horner Lions Club (v. l.), im Kunsthaus.
Eduard Reininger

Im Kunsthaus organisierte Lions Club Präsident Friedrich Eckhard einen Infoabend für Lehrer, Eltern und Jugendliche zum Thema „Kids im Netz“. „Der Einfluss digitaler Medien auf Kinder wird immer prägender. Höchste Zeit, sich Gedanken zum Umgang mit Facebook, Smartphone & Co zu machen“ meinte Eckhard, der die Besucher als Zeichen wertete, wie wichtig es sei, auf die Gefahren im Internet wie Cybermobbing, Grooming, Sextorsion, aufmerksam zu machen.

„Die Bedrohung wird nicht zuletzt durch die technischen Möglichkeiten, die moderne Smartphons mit sich bringen, immer intensiver“, informierte Renate Brosch, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie. Da Smartphone-Nutzer immer jünger werden, seien zahlreichen Missbrauchsmöglichkeiten Tür und Tor geöffnet.

Internetsucht sei ein oft unterschätztes Risiko. Laut Studien sei jeder zehnte Jugendliche gefährdet. betonte Gruppeninspektor Maximilian Schernhammer vom LKA NÖ, der über die Gesetzeslage und Handlungsansätze referierte.

Eckhard resümierte abschließend: „Klare Regeln, Bildung, Unterstützung durch die Eltern und ein sicherer Umgang sind im ,World Wide Web‘ wichtig.“