„KLAR!“ – Horn ist dabei. Stadtgemeinde will sich mit 14 anderen Kommunen des Bezirks rechtzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels einstellen und somit Schäden vermindern.

Von Rupert Kornell. Update am 15. November 2019 (09:41)
Umweltgemeinderat Wolfgang Welser (l.) und Bürgermeister Jürgen Maier sind zuversichtlich, dass durch die Teilnahme an der „KLAR!“-Initiative die Region Horn trotz des Klimawandels weitestgehend geschützt werden kann.
 
Stadtgemeinde Horn/ Edith Reischütz

Die Stadtgemeinde Horn hat sich mit weiteren 14 Gemeinden des Horner Bezirks zu einer Klimawandel-Anpassungsmodell-Region verbunden und zählt damit als „KLAR! Region Horn“ zu einer der 44 Regionen Österreichs, die sich frühzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels einstellt und somit Schäden vermindert und Chancen nutzen wird.

In der ländlich geprägten „KLAR! Region Horn“ leisten die vielen land- und forstwirtschaftlichen Betriebe wie der Tourismus wichtige Beiträge zur regionalen Wirtschaft. In beiden Bereichen sind die Auswirkungen des Klimawandels immer deutlicher zu spüren, wie an weitreichenden Ausfällen von Waldbeständen, vermehrten Dürreschäden, Bodenerosion und Starkregen-Ereignissen zu bemerken ist.

Konkrete Ziele und erwartete Ergebnisse

Zu den Zielen gehören etwa sie Stärkung der Aktivitäten auch für den Klimaschutz über den Weg des deutlich gesteigerten Bewusstseins dafür oder Eigenständigkeit in allen Bereichen durch einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Maßnahmen in Umsetzung sind unter anderem der Aufbau eines Systems von Teichen für die Bewässerung und kleinregionale Klimatisierung sowie zugleich Freizeitnutzung, Aktionen, um die Menschen hinaus in die Natur zu bringen, an Plätze, die durch den Klimawandel Veränderungen erfahren (haben), Förderung der regionalen Sensibilität für schlechte Anpassung und Einbindung der Kultur- und Kunstszene in das Klimathema.