FPÖ reagiert auf Kritik. Nach „Aussprache“ steht fest: Daniela Hrebacka tritt jetzt doch „exklusiv“ nur in der Stadt Horn an.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 18. Dezember 2014 (05:28)
Daniela Hrebacka (24) wollte in Horn und Röhrenbach für den Gemeinderat kandidieren.
NOEN, zVg

„Wer mich kennt, weiß, dass das nicht in meinem Sinne war!“ FPÖ-Stadtchef Johann „Jonny“ Riegler reagierte sofort auf den NÖN-Bericht und einen Kommentar der Vorwoche, wonach Daniela Hrebacka (24, Bild) in Horn und Röhrenbach für den Gemeinderat kandidieren werde.

„Sie steht in keiner anderen Gemeinde auf der Kandidatenliste“

„Sie bleibt bei uns (an aussichtsloser vierter Position, Anm.) und steht in keiner anderen Gemeinde auf der Kandidatenliste“, informierte er in der Vorwoche über die neue Situation, die ein Ergebnis einer klärenden Aussprache mit FPÖ-Bezirkschef Klemens Kofler gewesen sei.

„Der Bezirksparteiobmann hat es natürlich nicht leicht. Sicher hat er einen gewissen Druck von der Landespartei, und sein hohes Ziel war es ja, im Bezirk Horn flächendeckend anzutreten.“

Kofler: „Das war nicht gut, haben Notbremse gezogen"

Kofler, auf die Änderung angesprochen: „Wir haben eingesehen, dass das nicht gut war und die Notbremse gezogen.“ Für Röhrenbach habe die FPÖ jetzt aktuell keinen Kandidaten, bis zuletzt werde man aber danach trachten, jemanden zu finden, so der Bezirksparteichef.

Riegler: „Es ist generell schwierig, geeignete Kandidaten zu finden. Die sprießen nicht einfach so aus dem Boden …“