Gröger schloss Geriatrie-Ausbildung ab. Thomas Gröger, Oberarzt am Landesklinikum Allentsteig – Klinik für neurologische Rehabilitation - hat das Österreichische Ärztekammer Diplom Geriatrie erhalten.

Von Red. Horn. Erstellt am 21. Januar 2021 (08:15)
Gratulierten Oberarzt Thomas Gröger (3. von links) zum Geriatrie-Diplom: Katharina Hochleitner (Kaufmännische Bereichsleitung), Beatrix Litschauer (Pflegerische Bereichsleitung), Michaela Pinter und Christian Bancher (Ärztlicher Bereichsleitung, von links).
privat

Thomas Gröger hat im Juli 2007 seine Facharztausbildung in Neurologie am Landesklinikum Horn begonnen. Um sich in Neuro-Rehabilitation zu spezialisieren, wechselte er später an das LK Allentsteig und schloss im April 2013 seine Facharztausbildung in Neurologie ab. Seither leitet er in oberärztlicher Funktion die Station Blau am Landesklinikum Allentsteig.

Neben zahlreichen weiteren Aus- und Weiterbildungen wie Palliativmedizin, Ernährungsmedizin, Arzt für Allgemeinmedizin und einem Masterstudium in Neurorehabilitation an der Donauuniversität Krems hat Gröger nun auch das ÖÄK-Diplom für Geriatrie erfolgreich abgeschlossen.

Geriatrie, auch bekannt als Altersmedizin, ist die Lehre von den Krankheiten des alternden Menschen. In den meisten europäischen Ländern ist die Geriatrie ein eigenständiges Fach oder ein Schwerpunkt in der Inneren Medizin. In Österreich steckt sie noch in den Anfängen.

Eine Ausbildung kann in Form eines postpromotionellen universitären Studiums oder im Rahmen einer zertifizierten Ausbildung der Österreichischen Ärztekammer über eine Dauer von ein bis zwei Jahren absolviert werden. Bei der bekannten zunehmenden Überalterung unserer Gesellschaft wird dieses medizinische Spezialfach immer wichtiger.

Primar Christian Bancher, Leiter der Neurologie am Landesklinikum Horn gratulierte Gröger und meinte: „Viele neurologische Erkrankungen sind Erkrankungen des hohen und höchsten Lebensalters. Bei einem großen Teil der von uns betreuten Patienten sind neurogeriatrische Fragestellungen und Konzepte Teil des Therapieplans. Deshalb ist es sehr wichtig, dass für die Versorgung dieser Patienten die altersmedizinische Kompetenz im Ärzteteam unseres Klinikums entwickelt wird.“